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Die Metal-Alben der Woche vom 02.10. mit Corey Taylor, Enslaved, Amaranthe u.a.

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Es ist beileibe keine große Überraschung, dass Enslaved auch dieses Mal den Soundcheck gewinnen konnten. Zu sehr ist ihre proggige, post-metallische Vision von Wikinger-Schwarzbrot mittlerweile Konsens. Aber wie sie es tun, hat mich schon sehr positiv überrascht: Statt weiter die Milchschokoladenvariante anzurühren, gibt es wieder deutlich mehr Hartbitter, und mittendrin auch kleine Basaltsteinchen, die sicher bei einigen Zahnschmerzen auslösen werden: Vor allem in der zweiten Hälfte gelingen ihnen mal wieder echte Experimente (insbesondere ‘Urjotun’). Robert Müller (6 Punkte)

https://www.youtube.com/watch?v=WdLMGZCEjL0

Toll und faszinierend waren Enslaved immer; nachhaltig begeistern konnte E (2017) zumindest mich aber nicht. Alles deutet darauf hin, dass UTGARD zur Trend-Wende wird. Das Album ist tief und sphärisch, hart und zart, überraschend und eingängig – und changiert leichtfüßig zwischen verschwurbeltem Prog und rohem Black Metal. Zehn Jahre später könnte AXIOMA ETHICA ODINI seinen Nachfolger im Geiste gefunden haben; die Zeit wird’s zeigen. Sebastian Kessler (5,5 Punkte)

Enslaved sind weit über den Punkt hinaus, in eine Genre-Schublade zu passen. Ihre Mischung aus melancholischer Härte und eingängigen Melodien spielt seit Jahren in einer eigenen Liga, und UTGARD bildet dabei keine Ausnahme. Ivar Bjørnson und seine Mannen schüttelten sich kiloweise Gänsehautmomente aus dem Ärmel, ohne kitschig zu klingen oder sich zu wiederholen. Eine Ausnahme-Band mit einem weiteren Ausnahmealbum. Marc Halupczok (5,5 Punkte)

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Amaranthe

Teile der METAL HAMMER-Redaktion streiten über MANIFEST, das neue Amaranthe-Album. Matthias Mineur ist vieles deutlich zu Europop-mäßig. „Und – ganz ehrlich! – an manchen Stellen hat es mich geradezu geschüttelt. Modern? Okay, kann sein. Aber Metal? Ich weiß nicht…“ Matthias Weckmann hingegen verteidigt die Platte und zieht Vergleiche. „Wenn wir uns jetzt darüber unterhalten müssen, wo die eingängige Melodie beginnt und der harte Metal endet, müssen wir alles begraben, was sich zwischen Metallica, Helloween und Rammstein abspielt.“

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Das Metal-Jahr 2001: 3 essentielle Alben feiern 25. Jubiläum

Natürlich erschienen 2001 deutlich mehr als bloß drei prägende Metal-Alben. METAL HAMMER hat einige der bedeutendsten Werke des Jahres zusammengetragen und sie im Licht der jeweiligen Entstehungsumstände und Bandgeschichten beleuchtet. Eine Auswahl von Alben, deren Einfluss bis heute nachhallt. System Of A Down TOXICITY TOXICITY gehört unbestritten zu den bedeutendsten Metal-Alben der frühen 2000er-Jahre. System Of A Down kombinieren komplexe politische Botschaften, anarchische Songstrukturen und massenwirksame Melodien. Genres wie Alternative Metal, Nu Metal, Prog und armenische Folklore verschmelzen gekonnt. Hits à la ‘Chop Suey!’ und ‘Aerials’ verbinden Härte mit Eingängigkeit und zeigen die Band als kompromisslose sowie zugleich zugängliche Stimme…
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