Die Metal-Alben der Woche vom 04.02. mit Korn, Mystic Circle, Venom Prison, Saxon u.a.

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Mystic Circle

Zusammengeschrumpft auf das 1999 auseinandergegangene Gründerduo Beelzebub und A. Blackwar tun Mystic Circle so, als hätte es die Jahrtausendwende nie gegeben. Stattdessen knüpfen sie einfach mit teuflischer Freude an INFERNAL SATANIC VERSES (1999) an und liefern eine mehr als amtliche Black/Death-Vollbedienung im unheiligen schwedischen Stil, noch dazu sinnig Band-betitelt. (Hier weiterlesen)

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Venom Prison

Seltsam melodische Rückzugphasen befruchten dieses Genre-Gemisch immer wieder, wie auch in ‘Castigated In Steel And Concrete’. Als Gegenpol dann Larissas Geschrei, die sich selbst zu „guilty as charged“ (‘Judges Of The Underworld’) in besonderer Schwermut und anklagend hallendem Klargesang begleitet. (Hier weiterlesen)

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Saxon

Wie schon die letzten Alben abermals mit einer Andy Sneap-Produktion versehen, merkt man bei CARPE DIEM deutlich, dass dem einst eher für sein keimfrei-klinisches Trommel-Trigger-Treiben bekannten Sneap die Gitarristen- und Produzentenarbeit im Dienst von Judas Priest ziemlich guttut und der Mann mittlerweile ein echtes Gespür für Classic Metal entwickelt hat. (Hier weiterlesen)

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Korn REQUIEM: Kommentare der METAL HAMMER-Redaktion

Bei Korn weiß jeder aufgeschlossene Metaller, was auf ihn zukommt. Das ist bereits seit über zwanzig Jahren so und hat sich auch mit dem neuesten Album REQUIEM nicht geändert. Euch erwartet tieftönendes, grooviges Banger-Material mit einer nach wie vor charakterstarken Stimme von Jonathan Davis. Konnte ja keiner ahnen, dass die Kalifornier damit noch mal ein Album des Monats abliefern – umso mehr erfreut sich mein altes Korn-Fan-Herz.
Thorsten Zahn (5 Punkte)

Lange Zeit war unklar, ob es überhaupt irgendwann ein neues Album der US-Nu-Metaller geben würde. Und dann ging es plötzlich ganz schnell: REQUIEM klingt, wie man sich diese Band immer gewünscht hat – ruppig und zugleich hymnisch, stilistisch eindeutig und dennoch variabel, dunkel und melancholisch, aber nicht etwa depressiv oder gar destruktiv, sondern stets im Einklang mit dem Hier und Jetzt. Gefällt mir!
Matthias Mineur (5 Punkte)

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Korn sind ohne Frage eine dieser Bands, die ihrem Stil ungemein treu bleiben, ohne dass die Musik bereits beginnt, altersschwach zu straucheln. REQUIEM knüpft gnadenlos an die letzte Korn-Studioplatte THE NOTHING (2019) an. Stark treibende Gitarren und ein gewohnt slappy gespielter Bass mischen sich mit dem unverkennbar wandelbaren Gesang von Jonathan Davis und es entsteht ein Irrgarten aus tieftrüben Momenten welkender Hoffnung, wutentbranntem Gestrüpp und leicht eingängigen Refrain-Schwaden.
Celia Woitas (5 Punkte)

Was ist denn in Korn gefahren? Im Lauf des vergangenen Jahrzehnts erschienen die einstigen Nu Metal-Könige ein bisschen egal, mutlos und berechenbar. REQUIEM setzt nach dem guten Vorgängeralbum jetzt noch einen drauf; so viel Spaß haben Korn lange nicht mehr gemacht! Spaß ist natürlich relativ, denn die Band funktioniert offenbar dann am besten, wenn sie leidet – verpackt das aber in groovende, eingängige, kantige, durchgehend starke Songs!
Sebastian Kessler (5 Punkte)

>>>Lest hier das komplette Review zu Korn REQUIEM<<<

Diese und noch viele weitere aktuelle relevante Reviews findet ihr hier, in der METAL HAMMER-Februarausgabe sowie der am 09.02. erscheinenden METAL HAMMER-Märzausgabe.

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Die Metal-Alben der Woche vom 05.08. mit Amon Amarth, Soulfly u.a.

Amon Amarth Kommentare der METAL HAMMER-Redaktion zu THE GREAT HEATHEN ARMY Der Ersteindruck mag (vor dem Hintergrund der letzten Alben) überraschen und nicht sofort zugänglich wirken, doch unter der harscheren Fassade gelingt Schwedens Wikingerkönigen mit THE GREAT HEATHEN ARMY ein weiteres gelungenes Werk. Death Metal-Wurzeln und Tugenden wie Riff-Macht und Songwriting-Gespür prallen effektiv aufeinander; ganz oben thronen ‘Heidrun’, das herrliche ‘Saxons And Vikings’ sowie der Hit ‘Skagul Rides With Me’. Katrin Riedl (5,5 Punkte) Hmm. Irgendwie wirkt die neue Axt der Wikingerhelden stumpfer als letzthin. Zwar gibt es drei, vier Nummern, welche mit schnittigen Riffs, brachialer Wucht und fantastischen Melodiebögen…
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