Die Metal-Alben der Woche vom 16.01. mit Kreator, Soen, Gluecifer u.a.
Kreator KRUSHERS OF THE WORLD
Kommentare der METAL HAMMER-Redaktion zum Album des Monats 01/2026.
Kreator sind Kreator sind Kreator. Was diese Band in den letzten Jahrzehnten an starken Alben raushaut, geht auf keine Kuhhaut mehr. Die Mischung von Frontmann Milles Thrash-Wurzeln und den melodischen Einsprengseln von Gitarrist Sami Yli-Sirniö ist eine unschlagbare Kombination, die nicht langweilig wird. Klar, der grundsätzliche Ansatz hat sich seit Jahren nur in Nuancen geändert, aber am Ende zählt auf dem Platz. Marc Halupczok (6 Punkte)
Mag sein, dass manch ein Fan der ersten Stunde die ruppigen Thrash Metal-Attacken der frühen Kreator-Scheiben vermisst, aber für mich als beinharter Verfechter melodischer Grundtendenzen ist die neue Scheibe der Hammer! Besser war die Band nie, Hut ab vor Mille, der sich auf KRUSHERS OF THE WORLD zum x-ten Mal neu erfindet. Weltklasse! Matthias Mineur (5,5 Punkte)
Selbst für nicht Thrash-erprobte Ohren ballert KRUSHERS OF THE WORLD angemessen rigoros aus den Lautsprechern. Die Mischung aus groovigen Riffs, epischen Melodien und eisernem Schlagzeug macht die neueste Kreator-Platte zu einer mitreißenden Angelegenheit. Besonders auffällig sticht ‘Tränenpalast’ hervor. Hiraes-Frontfrau Britta Görtz ergänzt mit ihren bitterbösen Growls Mille Petrozzas raue Kehle eindrucksvoll. Stark! Helen Lindenmann (5,5 Punkte)
In KRUSHERS OF THE WORLD reinzukommen, fiel mir nicht ganz leicht, am Ende hat es aber trotzdem gezündet. Zu brutal überwältigen Attacken wie ‘Seven Serpents’, zu unwiderstehlich jubilieren die Gitarren in Songs wie ‘Satanic Anarchy’ und ‘Barbarian’, zu cool ist Britta Görtz’ Auftritt in ‘Tränenpalast’ sowie ‘Deathscream’, und zu wichtig sind die Zusammenhalt heraufbeschwörenden Botschaften in dieser
dystopischen Zeit. One goat to rule them all! Katrin Riedl (6 Punkte)
Soen
Irgendwie schaffen es Schwedens Prog Metal-Wunderkinder, die Ästhetik und den Anspruch von Opeth mit einem unfassbaren Gespür für Hooks und musikgewordener Emotion zu verbinden, was Katatonias besten Momenten Konkurrenz macht. (Hier weiterlesen)
Gluecifer
Die Norweger schicken sich an, wieder die geradlinigsten Komponenten aus Death-Punk und Action Rock zu ihrer eigenen Kreation zu verschmelzen und damit sowohl sämtliche Mitglieder der Turbojugend als auch Hellacopters-Fans glücklich zu machen. (Hier weiterlesen)
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