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Duff McKagan: Musik ist für ihn wie Therapie

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Anlässlich des Mental Health Awareness Month hat Guns N‘ Roses-Bassist Duff McKagan in einer Folge des Podcasts ‘Dealing With Feelings’ über seine traumatische Kindheit gesprochen und wie ihm seine Tätigkeit als Musiker dabei hilft, diese zu verarbeiten.

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„In meiner Kindheit herrschte Chaos. Wir waren eine große Familie, ich war das letzte von acht Kindern, und meine Eltern haben eine schreckliche Scheidung durchgemacht“, sagte McKagan. „Es gab Untreue, und ich habe es gesehen. Als ich aus der Schule nach Hause kam, sah ich die Untreue auf dem Bett liegen. Die Mutter war bei der Arbeit und der Vater im Ruhestand. Und ich musste es geheim halten, weil ich meine Mutter nicht traurig machen wollte. Rückblickend kann ich sagen: Das ist vermutlich der Grund dafür, warum ich Panikattacken bekam. Vielleicht, wer weiß? Aber inzwischen kann ich über all diese Dinge sprechen, und davon gab es jede Menge. Aber haben wir so etwas nicht alle durchgemacht, in irgendeiner Form?“

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Duff McKagans Tätigkeit bei Guns N‘ Roses helfe ihm allerdings dabei, die schlechten Erfahrungen zu verarbeiten, wie er erzählt: „Wenn man Slash ein Gitarrensolo auf der Bühne spielen hört, ist es jeden Abend etwas anderes. Er ist ein Typ, der nicht viel redet, das hat er noch nie getan. Ich kenne ihn seit 40 Jahren. Aber, wenn er dort spielt, spricht er mit einem. Er spricht mit allen. Eine Band ist wie eine große Familie… Sobald man merkt, dass jeder das Beste aus einem Song herausholen will, versucht niemand mehr, einen schlechtzumachen wie ‚Das ist scheiße‘. Du bist scheiße, was machst du überhaupt?‘ Niemand sagt so etwas. Wir wollen den bestmöglichen Song machen und niemand versucht, jemand anderen in den Schatten zu stellen.“

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