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Editorial METAL HAMMER 08/2023

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Liebe Metalheads,

es gilt im Geschichtsunterricht, bei Marvel-Filmen und im Metal gleichermaßen: Um die Gegenwart zu verstehen, muss man die Vergangenheit kennen. Speziell dem Jahr 1983 fällt dabei eine Schlüsselrolle zu: Hier wurden Formeln und Bands, Stile und (Sub-)Genres etabliert, geprägt und auf neue Ebenen gehoben. Während Black Sabbath bereits in ihrer dritten Reinkarnation und Kiss unmaskiert antreten, finden Manowar gerade zu sich, kommen Accept und Mercyful Fate zu frühen Höhepunkten, machen Iron Maiden wichtige Fortschritte und sprengen Metallica sowie Slayer (Geschwindigkeits- und Härte-)Grenzen. Dass diese spannende Zeit schon 40 Jahre her sein soll, ist umso unglaublicher, als dass vieles heute noch unverändert laut nachhallt und voller Leben steckt (der Autor dieser Zeilen meint sich dabei durchaus mit). Unseren großen Rückblick auf die 66,6 wichtigsten Alben jenes hammerharten Jahres lest ihr ab Seite 18.

Viele jener früheren Helden standen gerade noch auf den Bühnen: Während wir von Iron Maiden in der Zukunft noch viel hören und sehen dürften, winken Kiss nun tatsächlich zum Abschied. Nightwish ziehen sich auf unbestimmte Zeit aus dem Konzertgeschäft zurück, und wie es mit Rammstein weitergeht, ist beim Entstehen dieser Zeilen völlig unvorhersehbar. Berichte und exklusive Fotos der stärksten Konzerte der zurückliegenden Wochen findet ihr ab Seite 100. Und damit befinden wir uns bereits mitten in der Open Air-Saison!

Von Wacken über Dänemark nach Finnland

Es fühlt sich so vertraut und normal an, dass das Hin und Her der vergangenen Jahre wie ein ferner Traum erscheint. Die größten Festival-Berichte stehen noch bevor, doch bei uns schnuppert ihr bereits jetzt ungefilterte Wacken-Luft: Volontär Florian Blumann durfte beim Dreh zur Serie ‘Legend Of Wacken’ hinter die Kulissen blicken – seine Eindrücke lest ihr ab Seite 40. Die zweite große Reise der Ausgabe führte Redakteurin Katrin Riedl nach Dänemark, wo sie rund um das Copenhell Festival Vergangenheit, Gegenwart und internationalen Einfluss der königlichen Szene durchleuchtet (ab Seite 52). Ein King Diamond-Poster schlägt den Bogen von Dänemark zum Metal-Jahr 1983.

Kollege Tom Lubowski verschlug es unterdessen nach Finnland, wo Warmen in die Sauna, zum legendären Bodomsee und zum Gespräch über ihr neues Album einluden. Ob der vernichteten Alkoholmengen (ab Seite 42) darf man angesichts des frühen Todes von Weggefährte Alexi Laiho (Children Of Bodom) durchaus mal schlucken. Auch aktuelle Albumveröffentlichungen halten den Metal-Pegel oben: Vom gigantomanischen neuen Kataklysm-Album GOLIATH (Geschichte ab Seite 66, Review zum Album des Monats auf Seite 74) bis hin zu den Retroriesen Greta Van Fleet (Seite 36) ist in diesem Magazin für jede Ohrmuschel etwas dabei.

In eigener Sache: METAL HAMMER-Ausgabe 09/2023 erscheint (mit großem Wacken-Nachbericht) am Mittwoch, den 23.8.; ab dem darauffolgenden Heft findet ihr METAL HAMMER immer freitags neu am Kiosk, Ausgabe 10/2023 also ab dem 22.9. – und damit noch näher an den freitäglich erscheinenden neuen Alben! Wer wirklich nichts verpassen will, sollte sich unsere aktuellen Abo-Angebote mit hochwertigen Prämien unter www.metal-hammer.de/abo ansehen.

MAXIMUM METAL!

Sebastian Kessler


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Editorial METAL HAMMER 07/2026

Zeiten des Aufbruchs Liebe Metalheads, wir verneigen uns in der neuen METAL HAMMER-Ausgabe vor einer der ganz Großen: Ohne Doro Pesch würden die Metal-Szene und Musikwelt heute ganz anders aussehen. Mit der nach ihr benannten Band fährt sie bis heute Erfolge ein und rockt die größten Festival-Bühnen – den Grundstein dazu legte Doro gemeinsam mit Warlock, mit denen sie vor 40 Jahren als erste Frontfrau auf der Bühne des Monsters Of Rock in Castle Donington stand. In der umfangreichen Titelgeschichte erinnert sich die Metal-Queen gemeinsam mit METAL HAMMER-Autor Marc Halupczok an jene Anfänge, die von Erfolgen und dem feuchtfröhlichen Freundschaftsbeginn…
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