Foo Fighters: Taylor Hawkins ist tot

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Der kürzlich verstorbene Foo Fighters-Schlagzeuger Taylor Hawkins war ein herzlicher, lustiger und beliebter Zeitgenosse, der allseits geschätzt wurde. Wie das britische „Far Out Magazin“ berichtet, sind hat sich nun ein enger Freund des Musikers in den sozialen Medien zu Wort gemeldet: Perry Farrell (siehe unten). Der Frontmann von Jane’s Addiction berichtet in einem emotionalen Video von einem Telefonat, dass Hawkins in der Nacht, bevor er starb, ihm und seiner Frau Etsy eine Sprachnachricht geschickt hat.

Am Schluss des Clips spielen Etsy und Perry die folgende Nachricht von Taylor Hawkins ab: „Passt aufeinander auf. Und ich passe auf mich auf. Wir sehen uns in São Paulo. Ich liebe, liebe, liebe euch. Schlaft gut.“ Sollten das wirklich die letzten Worte von Hawkins gewesen sein, zeugen sie davon, was für ein lieber Kerl war. Perry Farrell ist in dem Video sichtlich fertig mit den Nerven. So erzählt er: „Taylor war mein bester Freund. Er wurde in meinem Heim geliebt, von meiner Frau, sogar von meinen Hunden.  Wenn ich an ihn denke, kann ich das mit einem Wort zusammenfassen: Tempo. Er nahm einen großen Teil meines Herzens ein.“ Des Weiteren zeigt Farrell einige Fotos und Videos — unter anderem davon, wie die beiden zusammen ‘Bohemian Rhapsody’ von Queen singen.

 

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[Update vom 01.04.2022:] Einem Bericht der „Daily Maily“ zufolge ist der Leichnam von Taylor Hawkins wieder zurück auf US-amerikanischen Boden überführt worden. So ist das Klatschportal sogar an Fotos gelangt, die angeblich zeigen, wie der Sarg des Foo Fighters-Drummers auf dem Flughafen von Bogotá in ein Flugzeug verladen wird. Die Band selbst war bereits zwei Tage nach Hawkins‘ Tod wieder nach Los Angeles gereist.

Zurück ist aber offenbar Tourmanager Gus Brandt geblieben. Dieser hat sich nun unter anderem um die Rückführung der sterblichen Überreste gekümmert. Weiterhin steht das offizielle Ergebnis der Obduktion aus. Dennoch schreiben die Journalisten der „Daily Mail“ bereits, dass die Ermittler zu dem Schluss gekommen seien, dass Taylor Hawkins wohl einen „Kreislaufkollaps“ erlitten habe, nachdem er einen ganzen Drogen-Cocktail genommen habe. Darüber hinaus ist von „forensischen Experten“ die Rede, welche schätzten, dass Taylors Herz „mindestens 600 Gramm“ wiegen dürfte, was dem Doppelten der normalen Herzgröße entspräche.


[Update vom 28.03.2022:] Nach dem unvermittelten Tod von Foo Fighters-Drummer Taylor Hawkins am 25. März 2022 liegen nun weitere Informationen dazu vor. Zwar ist die Todesursache noch nicht final durch eine Obduktion geklärt, dennoch haben die kolumbianischen Behörden nun das Ergebnis eines Urintests veröffentlicht (siehe Tweets unten). Demnach seien dabei zehn verschiedene Substanzen in Hawkins‘ Körper nachgewiesen worden, darunter THC, Antidepressiva, Benzodiazepin sowie Opiate.

Des Weiteren betont das Büro des kolumbianischen Generalbundesanwalts, dass das Nationale Institut der Forensischen Medizin sowie der National State Prosecution Service die Umstände des Lebensendes von Taylor Hawkins abschließend untersuchen werden. Die Verwaltung von Bogotá hatte zuvor bereits bekannt gegeben, dass ein Krankenwagen zu einem Patienten mit „Schmerzen in der Brust“ geschickt wurde. Die Sanitäter versuchten, ihn wiederzubeleben — leider vergeblich. So wurde Taylor im Hotel für tot erklärt. Darüber hinaus soll die Polizei in seinem Hotelzimmer ein weißes, Kokain-ähnliches Puder gefunden haben. Die restlichen Foo Fighters sind unterdessen wieder in Los Angeles gelandet und wurden dort von Freunden und ihren Familien empfangen.


[Originalmeldung vom 26.03.2022:] Taylor Hawkins ist tot. Der Schlagzeuger der Foo Fighters verstarb mit 50 Jahren. Die Todesursache ist noch unbekannt. „Die Foo-Fighters-Family ist am Boden zerstört durch den tragischen und unerwarteten Verlust unseres geliebten Taylor Hawkins“, heißt es im offiziellen Band-Statement. „Sein musikalischer Spirit und ansteckendes Lachen werden mit uns für immer weiterleben.“

Aus dem Nichts

Derzeit befinden sich die Foo Fighters auf Tournee in Südamerika. Ihr nächster Auftritt wäre beim Festival Estéreo Picnic in Bogotá, Kolumbien gewesen. Wie es mit der Gruppe nun weitergeht, ist völlig unklar. Hawkins schloss sich den Foo Fighters als regulärer Drummer 1997 an — bei den Aufnahmen des wahrscheinlich besten Albums der Gruppe THE COLOUR AND THE SHAPE. Zuvor trommelte der Musiker als Live-Schlagzeuger bei den kanadischen Sängerinnen Sass Jordan und Alanis Morissette. Band-Chef Dave Grohl bezeichnete ihn schon wenig später als „besten Freund und Partner in Crime“.

Darüber hinaus übernahm er bei den Foo Fighters gelegentlich auch den Job des Sängers, wie  2005 in der Single ‘Cold Day in the Sun’. Zuletzt spielte Hawkins eine Rolle in der Foo-Fighters-Kinokomödie ‘Studio 666’, in dem er sich selbst verkörperte – einen sonnigen Schlagzeuger, der von einer dämonischen Gefahr überrascht wird. Neben seiner Hauptband hatte er seit 2004 auch seine eigene Formation Taylor Hawkins And The Coattail Riders am Start, mit der insgesamt drei Platten veröffentlichte. Er hinterlässt seine Frau Alison und die drei gemeinsamen Kinder. Im August 2001 hatte Hawkins eine Heroinüberdosis, in deren Folge er zwei Wochen lang im Koma lag.

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