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Fredrik Andersson ätzt gegen Amon Amarth

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Der ehemalige Amon Amarth-Schlagzeuger Fredrik Andersson hat einen offenen Brief an seine einstigen Bandkollegen veröffentlicht (siehe Twitter-Post unten). Darin beschuldigt er sie, ihn sprichwörtlich ihn den Rücken gestochen zu haben, ihn seines musikalischen Erbes und seiner Chance, eine anständige Rente zu bekommen, beraubt zu haben. Andersson wurde 2015 vor die Tür gesetzt, kurz bevor die Band begann, das Album JOMSVIKING aufzunehmen.

In dem offenen Brief an Amon Amarth schreibt Andersson: „Um damit abzuschließen, muss ich die Dinge, die mich stören, ansprechen. Daher bin ich zu dem Schluss gekommen, wenn ihr mir diese eine Frage beantwortet, werde ich mit der Antwort zufrieden sein und euch nie wieder nerven. Meine Frage lautet: Wie war es beabsichtigt? In den Gesprächen mit eurem Anwalt behauptete er, es sei nie die Absicht gewesen, dass wir alles gleichmäßig teilen. Trotz der Tatsache, dass das genau der Deal war, für den wir uns entschieden hatten.

Gemeinsame Kämpfe

Ich kenne diese Forderung. Es ist die gleiche, die unser damaliger Anwalt vorbrachte, als wir fast ein Drittel der Amon Amarth-Marke verloren, als ein paar von euch einen Deal unterschrieben, von dem zumindest ich nichts wusste. Damals sagtet ihr, wenn überhaupt müssten uns fünf diese Rechte gehören. Und ich kämpfte mit euch, um sie wieder zu bekommen. Folgendes kann ich verstehen: Es war nicht gedacht, dass zwei Fünftel der Band und ein außenstehendes sechstes Mitglied 100 Prozent der Markt besitzen.“

Dann geht Andersson auf die Tantiemen ein. Hier habe die Band gesagt, dass selbige stets gleichmäßig aufgeteilt würden. „Jedes verlassende Mitglied verliert sein Recht? Oder nur bestimmte Mitglieder? Ich frage mich, was der Deal sein wird, wenn ihr die Band aufgebt. Sicher wird keiner von euch vier seine Rechte verlieren. Also ist es nur der Schlagzeuger? Doch dann gibt es vorherige Drummer, die ihre Rechte behalten durften. Also bin es nur ich?“ Weiterhin widerspricht Andersson Behauptungen, er habe nie zur Musik beigetragen, Crew-Mitglieder könnten nicht mit ihm arbeiten und er sei ein schlechter Schlagzeuger. Er habe nicht zu viel gefordert, sondern nur seinen Anteil.

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„Ich bin nicht verbittert darüber, nicht in der Band zu sein […], sondern über den Verrat, die Lügen, und dass ihr keine Mühen gescheut habt, mich in den Rücken zu stechen und Schrott über mich zu reden. Ich bin verbittert darüber, dass ihr euch als die guten Jungs dargestellt habt, während ihr mich meines Erbes beraubt habt, meiner 17 Jahre und meiner Chance, eine anständige Rente zu bekommen für all die Zeit und Arbeit, die ich reingesteckt habe. Also seid ihr Männer oder Feiglinge? Erklärt mir, wie es euch zufolge beabsichtigt war? Lasst uns dieses Buch schließen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ihr zurzeit Zeit für ‚Drama‘ habt.“

Anderssons Nachfolger bei Amon Amarth wurde Jocke Wallgren, der 2016 als vollwertiges Bandmitglied aufgenommen wurde. Nun sind wir gespannt, wann und wie seine ehemaligen Bandkollegen auf die Anschuldigen reagieren.

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