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Geoff Tate will keine Reunion mit Queensrÿche

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Für viele Fans ist die Stimme von Queensrÿche nach wie vor der ursprüngliche Sänger Geoff Tate. Denn auch wenn die Band aktuell starke Alben und Shows raushaut – das Kernwerk der proggigen US-Power-Metaller liegt in den Achtziger- und frühen Neunziger Jahren. In einem Interview mit Cassius Morris wurde Tate danach gefragt, ob er sich mittlerweile vorstellen könne, sich mit seiner alten Band wiederzuvereinigen.

30 gute Jahre mit Queensrÿche

„Ich denke, wir hatten 30 richtig gute Jahre, und es war phänomenal“, erklärt der Sänger.

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 „Die meisten Bands machen ja bloß ein paar Alben. Wie viele Alben haben Guns N’ Roses gemacht? Drei? Wir haben 30 Jahre lang gemeinsam Musik gemacht, und wir haben das Beste daraus gemacht. Wir haben ein paar wirklich einprägsame Alben aufgenommen und Songs geschrieben, die über uns hinaus bestehen werden.“

Die Band trennte sich 2012 von Geoff Tate, nachdem es ziemlich deftige interne Auseinandersetzungen gegeben hatte. Doch damit hörte der Streit nicht auf, anschließend klagten sich die Parteien gegenseitig an, um die Namensrechte für Queensrÿche zu behalten. Der langjährige Gitarrist Chris DeGarmo war allerdings zuvor schon selbst ausgestiegen. Doch selbst wenn Chris ebenfalls wieder einsteigen würde, wäre Geoff nicht an einer Reunion interessiert.

Zeit für Neues

„Ich muss nicht wirklich zurück und dem Gefühl von früher hinterherjagen – nicht mit Chris oder irgendeinem von den anderen Jungs“, sagt der Frontmann. „Ich denke, es ist an der Zeit, andere Dinge zu tun und einfach eine Weile zu erkunden. Wir hatten einen guten Lauf und es war erfolgreich. Nun ist etwas anderes an der Reihe.“

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Aber immerhin scheint die Beziehung zwischen den ehemaligen Band-Mitgliedern mittlerweile wieder etwas harmonischer zu sein, denn auf die Frage, ob Geoff regelmäßig Kontakt mit ihnen hat, antwortet er: „Nicht regelmäßig. Aber manchmal entstehen Situationen, in denen wir miteinander zu tun haben. Und das ist nicht mehr unangenehm. Es ist ausreichend Zeit verstrichen, und die Wogen haben sich geglättet.“


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