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Exklusives Metallica-Album nur in METAL HAMMER 08/2021

Glenn Hughes ist seit über zwei Jahrzehnten nüchtern

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Der britische Bassist und Sänger Glenn Hughes, der maßgeblich durch seine Mitgliedschaft bei Deep Purple und Black Sabbath Bekanntheit erlangte, spricht in einem aktuellen Interview über seine damalige Alkoholsucht und sein jetziges Leben in Abstinenz.

Bereits 2011 schrieb er in seiner Autobiografie ‘Deep Purple And Beyond: Scenes From The Life Of A Rock Star’ über die Erkrankung und die damit einhergehenden tragischen Konsequenzen. Hughes spricht in dem Buch von Jahren, die er unter gefälschter Identität im seelischen und gesellschaftlichen Untergrund verbrachte. Er spricht von Erlebnissen, die ihn an den Rand des Wahnsinns trieben und ihn beinahe zerstört hätten. Das hinzukommende und zu jener Zeit trendige Image eines koksenden, saufenden Rock-Stars trug nur dazu bei, die Ernsthaftigkeit seiner Sucht zu begraben.

Glenn Hughes hatte es satt

In einem aktuellen Interview bei „The Chuck Shute Podcast“ spricht Glenn Hughes offen und reflektiert über seine Vergangenheit. „Jeder, der mich liebte oder liebt, sagte mir bei zahlreichen Gelegenheiten, ich solle mich zusammenreißen (…). Ich habe mich zusammengerissen, als ich es satt hatte, malad und müde aufzuwachen“, erzählt er. „So oft habe ich versucht, aufzuhören, und so oft habe ich es nicht auf die Reihe gekriegt. Mein Vorschlag für diejenigen da draußen, die vielleicht einen Drink zu viel hatten: Ihr müsst begreifen, dass das Hochgefühl nicht ewig anhalten wird. Ihr müsst es in den Griff bekommen. (…) Ich bete für jeden, der Probleme mit einer Sucht hat, denn man muss sich damit auseinandersetzen. Man kann es nicht einfach wegschieben und unter den Teppich kehren. Man muss sich damit auseinandersetzen, denn es wird einen zerstören.“

Auf die Frage, ob er damals einen stationären Entzug wegen Alkoholmissbrauchs oder einen kalten Entzug unternahm, sagt er: „Ich war im Entzug. Sagen wir einfach, ich hatte am Weihnachtstag 1991 einen Cocktail zu viel und fand mich ein weiteres Mal in der Notaufnahme wieder. Und mir wurde klar, dass ich die Wahl hatte – wieder rauszugehen und es wieder zu tun, oder eine Rehabilitation in Angriff zu nehmen. 1992 ging ich ins Betty Ford Center. Mitte der 1990er Jahre hatte ich ein paar Rückfälle, und 1997 hatte ich meinen letzten Cocktail – am 23. November 1997. Und damit begann mein vollständiger Weg der Genesung. Und es war eine unglaubliche, unglaubliche Reise.“

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