Toggle menu

Metal Hammer

Search

High On Fire und Greta Van Fleet gewinnen Grammy Awards

von
teilen
twittern
mailen
teilen

Am gestrigen Sonntag, den 10 Februar gingen die 61. Grammy Awards über die Bühne des Staples Center in Los Angeles. Dabei gab es zumindest in den rockigen und metallischen Kategorien durchaus die ein oder andere Überraschung. So triumphierten beispielsweise die Sludge-Doomer von High On Fire mit ihrem Song ‘Electric Messiah’ und gewannen „Best Metal Performance“. Auf die Plätze verwies das Trio um Matt Pike so hochkarätige Bands wie Trivium (‘Betrayer’), Between The Buried And Me (‘Condemned To The Gallows’), Underoath (‘On My Teeth’) und Deafheaven (‘Honeycomb’).

Auch in der Sparte „Best Rock Album“ konkurrierten große Namen um den Grammy. Im Rennen waren unter anderem Alice In Chains mit ihrem jüngsten Werk RAINIER FOG, Fall Out Boy (M A N I A), Ghost (PREQUELLE) und Weezer (PACIFIC DAYDREAM). Als Sieger ging jedoch die Led Zeppelin-Tribute-Kapelle Greta Van Fleet hervor. Und zwar nicht mal mit ihrem ersten vollwertigen Album ANTHEM OF THE PEACEFUL ARMY, sondern mit ihrer 2017er EP FROM THE FIRES.

Weitere Grammy-Abräumer

Immerhin brachte die Kategorie „Best Rock Performance“ einen akzeptablen Gewinner hervor. So kam der am 18. Mai verstorbene Chris Cornell mit seinem Track ‘When Bad Does Good’ zu posthumen Ehren. Leer ausgingen dabei die Arctic Monkeys (‘Four Out Of Five’), THE FEVER 333 (‘Made An America’), Halestorm (‘Uncomfortable’) sowie Greta Van Fleet (‘Highway Tune’).

Bei „Best Rock Song“ ging es um die Komposition eines Stückes. Hier sicherten sich die Songschreiber Jack Antonoff und Annie Clark mit dem von St. Vincent interpretierten Lied ‘Masseduction’ den Grammy. Unter anderem auf den Plätzen: die Greta Van Fleet-Musiker Jacob Thomas Kiszka, Joshua Michael Kiszka, Samuel Francis Kiszka & Daniel Robert Wagner (‘Black Smoke Rising’), die Bring Me The Horizon-Crew Jordan Fish, Matthew Kean, Lee Malia, Matthew Nicholls und Oliver Sykes (‘Mantra’), sowie die Ghost-Komponisten Tom Dalgety & A Ghoul Writer (‘Rats’).

from the fires von greta van fleet jetzt bei amazon kaufen!

In den Königskategorien der Grammy Awards gewannen zumeist Acts, von denen Menschen mit Geschmack noch nie gehört haben. Childish Gambino stellt mit ‘This Is America’ sowohl den „Song Of The Year“ als auch die „Aufnahme des Jahres“. Das „Album Of The Year“ heißt GOLDEN HOUR und stammt von Kacey Musgraves.

teilen
twittern
mailen
teilen
Greta Van Fleet nach 88-jähriger Großmutter benannt

Die aktuell so schwer angesagten Retro-Rocker (und Led Zeppelin-Abkupferer) Greta Van Fleet haben ihren Bandnamen von einer Rentnerin aus ihrem Heimatstädtchen Frankenmuth in Michigan entliehen: Gretna Van Fleet ist eine 88-jährige Rentnerin, die ihre Zeit ihrer Familie, dem Nähe und der Kirche widmet, jedoch auch selbst musiziert - auf der Geige, dem Hackbrett und dem Schlagzeug. Wie die Jungspunde auf die Idee kamen, sich bei der rüstigen Oma zu bedienen, ist nun bei der "Detroit Free Press" zu lesen. Demnach hat sich so zugetragen, dass der Großvater des einstigen Drummers Kyle Hauck seinen Enkel bei der Bandprobe ablieferte und dabei sagte:…
Weiterlesen
Zur Startseite