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Hypocrisy: Anbetungs(un)würdig

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Das komplette Interview mit Peter Tägtgren von Hypocrisy findet ihr in der METAL HAMMER-Dezemberausgabe 2021, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

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METAL HAMMER: Was macht WORSHIP in der Hypocrisy-Diskografie einzigartig?

Peter Tägtgren: Mal sehen… Ich glaube, es ist sehr eingängig. Es hat Riffs und Melodien, die einem im Gedächtnis bleiben. Es ist variantenreich: Manche Songs gehören zu den schnellsten, die wir je geschrieben haben, andere zu den epischsten. ‘Bug In The Net’ ist ein einziger Weltraum-Trip! Jedes Stück hat seine eigene Identität, aber zusammengenommen gibt es einen roten Faden. Ich habe nicht versucht, das Rad neu zu erfinden, sondern besser zu werden. Wir hatten unsere experimentelle Phase Anfang der 2000er, aber darüber hinaus tun wir, was wir am besten können. Ich möchte auch kein Album von AC/DC hören, auf dem sie wie Mötley Crüe klingen.

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„Jage ihnen Angst ein, und du kannst sie regieren, wie es dir passt.“

MH: Textlich finden sich auf WORSHIP ebenfalls typische Hypocrisy-Motive wie Aliens, gesellschaftliche Probleme und Verschwörungen. In den Augen vieler haben Verschwörungs­mythen aber mittlerweile ihre Unschuld verloren – spätestens, seitdem Fake News-Kampagnen zur Stürmung des US-Kapitols beitrugen. Was fasziniert dich nach wie vor an diesem Thema?

PT: Verschwörungsmythen sind entweder im Umlauf, um die Realität zu verschleiern – oder eben das Gegenteil davon. Es kommt darauf an, wer etwas sagt, was gelogen ist und was nicht. Man sieht es ja: Wir leben in einem faschistischen Regime, was die Art angeht, wie Regierungen mit den Leuten umspringen. Nimm als Beispiel 9/11: Die Menschen hatten natürlich Angst vor Terrorismus; die Regierung hat das erkannt und die Chance genutzt, um Gesetze zu ändern. Das ist eine sehr effektive und seit hundert Jahren geläufige Methode, Menschen zu kontrollieren.

Jage ihnen Angst ein, und du kannst sie regieren, wie es dir passt. Mich interessieren diese Dinge; ich recherchiere viel über das, worüber ich schreibe, höre mir alle Seiten an, ziehe meine Schlüsse und mache meine eigene Geschichte daraus. Als wir jetzt ‘Chemical Whore’ veröffentlichten, kamen die blöden Kommentare: „Soll das ein Anti-Impf-Song sein?“ Nein, echt nicht: Das Video haben wir 2019 gedreht, der Song-Text stammt aus 2018.

MH: Wenn es kein „Anti-Impf-Song“ ist, dann aber doch eine Abrechnung mit der Pharmaindustrie. Berufst du dich dabei auf eigene Erfahrungen oder wiederum auf Dinge, die du gelesen hast?

PT: Über die Jahre hatte ich viele Freunde, die auf Benzo-Medikamenten (Beruhigungs­mittel mit hohem Gewöhnungseffekt – Anm.d.A.) hängengeblieben sind, obwohl sie sie nicht zu nehmen brauchten. Aber da viele Ärzte mit Pharmaunternehmen zusammenarbeiten und davon profi­tieren, bestimmte Pillen zu verschreiben, trägt das für mich mafiöse Züge, die ich hier zu beschreiben versuche.

„Ich sollte vorsichthalber aufhören, Texte zu schreiben.“

MH: Ein ziemlich konkret umrissenes Thema nach Hypocrisy-Standards.

PT: Ja. Aber schon auf END OF DISCLOSURE gab es zum Beispiel den Song ‘The Eye’, in dem es darum geht, die menschliche Rasse von sechs oder sieben Milliarden auf einige Millionen zu reduzieren. Wenn man dann fünf Jahre später beobachtet, dass auch Bill Gates darüber spricht, bevor er sich an Impfungen beteiligt, sind sich manche Leute nicht mehr so sicher, ob das jetzt sicher ist oder nicht. (lacht) Sollen wir ausgelöscht werden, oder was ist da los? Es ist eine seltsame Welt, in der wir leben. Wie gesagt, ich habe vor knapp zehn Jahren darüber geschrieben.

Wenn du dir den Text des neuen Songs ‘Greedy Bastards’ ansiehst und dann die neuen Enthüllungen der „Pandora Papers“ rund um verstecktes Geld von Politikern und anderen dagegenhältst, stellst du fest: Es geht um genau diesen Scheiß! 2005 kam unser Album VIRUS, ich singe über Viren, die sich verbreiten und den Großteil der Menschheit auslöschen… Ich sollte vorsichthalber aufhören, Texte zu schreiben. (lacht) Ich hoffe ja, ich liege falsch – es sind nur meine Gedanken, meine Geschichten.

Das komplette Interview mit Peter Tägtgren von Hypocrisy findet ihr in der METAL HAMMER-Dezemberausgabe 2021, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

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