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Im Studio: Sabaton spielen neuntes Album ein

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In Bälde dürfte es endlich wieder neuen Stoff vom Schwedenpanzer Sabaton zu hören geben. Die Power-Metaller haben verkündet, dass sie sich derzeit im Studio befinden und eine weitere Platte einspielen. Der Nachfolger der jüngsten Scheibe THE LAST STAND von 2016 dürfte dann noch dieses Jahr erscheinen. In einer Videobotschaft (siehe unten) verkündeten Sänger Joakim Brodén und Bassist Pär Sundström:

„Hallo an alle! […] Wir nähern uns dem Ende von 2018, was auch das Ende des Tour-Zyklus zu THE LAST STAND markiert. Wir wollen uns bei allen bedanken, die währenddessen zu unseren Shows gekommen sind. Außerdem haben wir ein paar aufregende Neuigkeiten für euch mitgebracht: Wir machen ein neues Album! Ich sage nicht, dass wir damit beginnen werden eine neue Platte zu machen. Wir nehmen tatsächlich jetzt schon auf! Viel mehr verraten wir euch in einer Weile. Jetzt wollen wir euch jedoch ein tolles neues Jahr wünschen.“

Den für Sabaton üblichen Zwei-Jahres-Rhythmus konnten die fünf Skandinavier dieses Mal also nicht halten. Bislang – genauer genommen seit dem Debüt PRIMO VICTORIA von 2015 – hatten die Musiker aus Falun mindestens jeden zweiten Lenz eine weiteres Opus am Start. Als Grund für die kleine Verzögerung führt Brodén die ausgedehnten Live-Verpflichtungen der Band an.

We fly to a land down under

„Diese Tournee hat uns fast überall hin geführt“, erklärte Joakim im Gespräch mit dem griechischen „TV War“. „Zuvor spielten wir nicht so viel in Südamerika, Nordamerika und Asien. Damals hatten wir die Konzerte rechtzeitig hinter uns, um alle zwei Jahre ein Album machen zu könne. Jetzt, da wir unter anderem in Australien auftreten, verzögert es das ein wenig. Aber wir werden auch nicht eine Band sein, die sich acht Jahre für eine Platte Zeit lässt.“

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Bezüglich des inhaltlichen Konzepts befragt, gab der Sabaton-Frontmann zu Protokoll: „Wir haben viele Ideen. Der Trick ist, dass wir nie wissen, was wir verwenden werden. Wir haben in der Vergangenheit schon mal verraten, was wir zu tun vorhaben, doch dann hatten wir unsere Meinung im letzten Moment geändert, und die Leute waren enttäuscht.

Ich will kein Geheimniskrämer sein. Wir haben ungefährt 20 oder 30 Ideen, mit denen wir arbeiten. Wir entscheiden uns aber erst, wenn wir die Hälfte der Songs geschrieben haben. Wir müssen sehen, welche Sprache, welche Botschaft die Musik bringt. Du kannst nicht wirklich über futuristische Kriegsführung singen, wenn die Stücke alt klingen. Es ist uns schon wichtig, dass Musik und Texte gut zusammenpassen.“

Das nunmehr neunte Sabaton-Werk wird das erste für Gitarrist Tommy Johansson sein, der 2016 in die Band gekommen war, nachdem Thobbe Englund die Gruppe in Freundschaft verlassen hatte.

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Sabaton History Channel startet mit Episode zu '40:1'

Der Sabaton History Channel soll Einblick in die Geschichte der Songs der schwedischen Power Metaller geben. Dafür hat sich die Band mit den Historikern Indy Neidell und Timeghost zusammengetan. Ab heute ist eine erste Folge dazu online verfügbar. Diese dreht sich um einen der beliebtesten Songs der Band – die polnische Hymne '40:1'. Im Video wird die Geschichte der Schlacht bei Wizna im zweiten Weltkrieg erzählt, als sich ein paar hundert polnische Soldaten gegen mehr als 40.000 deutsche Invasoren gestellt haben. Getauft in Feuer Bassist Pär Sundström erklärt, warum ‘40:1’ als erster Song ausgewählt wurde: “Es ist nicht nur einer…
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