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Jeff Becerra (Possessed): Unzerstörbar

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Nachdem die Death Metal-Erfinder Possessed mit REVELATIONS OF OBLIVION vor zwei Jahren ein imposantes Album-Comeback gegeben hatten, hat nicht nur die COVID-Pandemie für Ärger gesorgt.

Für Jeff Becerra müssen Sprichwörter umgeschrieben werden. Der Mann springt dem Tod nicht einfach nur von der Schippe, nein, er macht es gleich im Acapulco-Stil. Das Bild mit der 40 Meter hohen Klippe La Quebrada ist stimmig, denn Jeff hat nicht nur mexikanische Vorfahren, sondern auch ebenso hohe Hürden überwunden. Vor nicht allzu langer Zeit musste er sich (mal wieder) einer lebensrettenden Operation unterziehen.

„Ich darf mich pro Tag nur zwei Stunden aufsetzen.“

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„Ich habe elf Jahre lang dafür gekämpft, diese OP zu bekommen. In Kalifornien gab es zu viele Auflagen, und die Versicherung wollte sie nicht bezahlen. Während COVID wurden die Auflagen verringert. Aber nur in Nevada, dem Staat nebenan“, erzählt Jeff, um dann mit weniger erfreulichen Details fortzufahren: „Mir wurde der komplette Rücken aufgeschnitten, das waren bestimmt hundert Stiche. Meine rechte Arschbacke musste komplett neu modelliert werden und die Haut wurde drübergestülpt, um die wundgelegene, handtellergroße Stelle am Steißbein verschließen zu können.

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Jetzt muss ich noch rund neun Monate lang abwarten, ob das Ganze erfolgreich war – ich darf mich pro Tag nur zwei Stunden aufsetzen. Die Wunde war zwischenzeitlich so groß wie ein Football und drohte mich umzubringen. Sie fraß sich immer weiter in Richtung Knochen. Wenn der Knochen abstirbt, fällt das Fleisch drumherum ab. Wenn ich die OP nicht bekommen hätte, wäre ich wohl in einem Jahr tot gewesen.“

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