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Joe Perry schließt weitere Aerosmith-Konzerte nicht aus

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Aerosmith verabschiedeten sich 2024 aufgrund von Steven Tylers Stimmbandverletzung von jeglichen Live-Plänen. Nun scheint der Abschied aber nicht ganz so endgültig, wie gedacht, wie Gitarrist Joe Perry in einem Interview andeutet.

Glücksspiel

Perry möchte das Ende der Band trotz hohem Alter und diverser Gebrechen noch nicht wahrhaben. Er sagte im Interview mit Kenny Young von WZLX: „Wir sprechen tatsächlich viel darüber. Ich weiß, dass unsere Tour-Tage vorüber sind. Wir sind alle aus Fleisch und Blut. Aber ich weiß nicht, ich glaube, dass wir irgendwann alle noch mal auf derselben Bühne stehen werden.“ Weiter meint er: „Wenn ich ein Glücksspieler wäre – und das bin ich -, würde ich sagen, dass irgendwann noch etwas passieren wird. Aber wir werden sehen.“

Obwohl es 2024 den Anschein machte, als würde sich Steven Tyler von seiner Stimmverletzung nicht mehr erholen, stand der 77-Jährige zuletzt am 5. Juli in Birmingham auf der Bühne und zollte Ozzy Osbourne und Black Sabbath Tribut. Er sang den Blues Rock-Klassiker ‘The Train Kept A-Rollin’’, Aerosmiths ‘Walk This Way’ und ‘Whole Lotta Love’ von Led Zeppelin. Unterstützt wurde er dabei unter anderem von Ronnie Wood (The Rolling Stones), Gitarrist Nuno Bettencourt, Tom Morello (Rage Against The Machine) und Produzent Andrew Watt.

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Schon im Januar ließ Bassist Tom Hamilton durchblicken, dass nicht alle Hoffnung verloren sei. Er meinte: „Stevens Heilungsprozess verläuft sehr, sehr gut, aber er geht in seinem eigenen Tempo. Vielleicht werden Aerosmith in Zukunft etwas unternehmen, aber es ist ein großes WENN. Das Letzte, was ich tun möchte, ist, es zu versuchen, und in diese Richtung Druck auf Steven auszuüben. Wenn wir in Zukunft etwas tun, würde es von ihm kommen.“

Im Zuge des makellosen Auftritts in Birmingham und diesen Statements von Tom Hamilton und Joe Perry wird die Gerüchteküche um ein Aerosmith-Comeback immer heißer.


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