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Judas Priest: Rob Halford spricht über den Tournee-Rücktritt von Glenn Tipton

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[UPDATE vom 14.2.2018] Rob Halford gab dem britischen The Quietus am Montag ein Interview, in dessen Verlauf er natürlich auch ausführlich über Glenn Tiptons Bekanntgabe befragt wurde.

„Glenn hat sich über die letzten zehn Jahre, seit bei ihm Parkinson festgestellt wurde, nicht davon abbringen lassen, Songs zu schreiben, aufzunehmen oder zu touren“, so Halford.

„Er kann immer noch Gitarre spielen, und das möchte ich ausdrücklich betonen: Er kann immer noch Gitarre spielen. Aber bei etwas fordernden Songs, die wir natürlich auch live spielen wollen, würde es für ihn jetzt zu schwierig.

Das Wichtigste war ihm – und deswegen sehen wir ihn als Helden an –, dass Andy Sneap seine Rolle übernehmen soll. Wir kennen Andy gut, und er war so freundlich, die Anfrage von Glenn zu akzeptieren, die ,Firepower‘-Tour zu absolvieren.

Wie schon erwähnt, war es für uns und Glenn im Besonderen eine großartige Sache, dass er trotz dieser Diagnose sein Leben nicht veränderte“, erklärt Halford.

Überraschungsgast Glenn Tipton

„Glenn ist immer noch Glenn, derselbe Typ – ein wunderbarer, exzellenter Heavy Metal-Gitarrist. Er fährt zwar nicht auf der Tournee mit aber ich freue mich schon riesig darauf, wenn er plötzlich spontan auf der Bühne auftaucht.

Das werden ganz spezielle Momente sein“, freut sich Halford. „Es könnte beim Tourneeauftakt passieren oder beim Abschluss-Gig – wir wissen es selbst nicht.

Glenn spielt nach wie vor Gitarre und ist immer noch Band-Mitglied – und demzufolge auf die FIREPOWER-Veröffentlichung genauso gespannt wie wir.

Kurzfristig informiert

Natürlich müssen wir das alles auch erst mal verarbeiten, schließlich hat uns Glenn erst vor wenigen Tagen, genauer gesagt am 8. Februar, darüber informiert, dass er die Tour canceln muss.

Und, wer weiß – die Medizin ist so weit fortgeschritten, es gibt so viele Mittel und Medikamente, welche diese Krankheit lindern oder abschwächen.

Halford hofft, dass es mit Glenn nächstes oder übernächstes Jahr durch die Behandlung vielleicht schon wieder ganz anders aussieht. „Aber jetzt ist es erst mal so, dass er je nach Zustand und Laune einfach mal irgendwo auftaucht.“

Hoffnung durch Fans

Ich danke allen vielen Fans für die immense Anteilnahme und Reaktionen. Das ist die schöne Seite bei solchen Krankheiten wie Parkinson oder Krebs: Es gibt stets Hoffnung, Optimismus und Positivität, die einen wieder hochbringt.


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