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Judas Priest: Überraschungen für Tour zum 50. Jubiläum

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2020 wollen Judas Priest ihr 50. Jubiläum als Heavy Metal-Band feiern. Mit einer fetten Tournee, versteht sich. Sänger Rob Halford hat kürzlich mit dem US-Magazin „Rolling Stone“ über die Pläne für die Live-Feierlichkeiten gesprochen, die dem Vernehmen nach im Frühling und/oder Sommer des kommenden Jahres steigen sollen. Dabei hat er Überraschungen angekündigt.

„Während der letzten paar Wochen und Monate habe ich fieberhaft mit unseren Bühnen-Designern bearbeitet, um etwas sehr, sehr besonderes zu machen“, gibt das Judas Priest-Gesicht zu Protokoll. „Wir werden tief, tief, tief in den Katalog der Band eintauchen und versuchen Lieder zu finden, die wir nie zuvor gespielt haben. Das Ganze werden wir mit der Geschichte von Priest und dem 50. Jubiläum verpacken. Das offizielle Priest-Spektakel beginnt nächstes Jahr. Es wird eine großartige Show werden. Wir haben ein paar echt große Überraschungen, und es wird eine wundervolle Feier von Priest und dem britischen Heavy Metal.“

Nicht übers Knie brechen

Judas Priest können sich nun voll und ganz auf die Planung ihrer eigenen Live-Party konzentrieren. Eigentlich hätten Halford, Bassist Ian Hill, Drummer Scott Travis sowie die Gitarristen Richie Faulkner und Andy Sneap (und der angeschlagene, an Parkinson leidende Glenn Tipton) Anfang 2020 noch die Abschiedstournee von Ozzy Osbourne absolvieren. Doch der „Prinz der Dunkelheit“ musste die Europa-Termine verschieben, da die Genesung nach einer OP länger dauert als erwartet.

Eigentlich besteht die Formation schon seit 1969, insofern wäre das 50. Jubiläum von Judas Priest in diesem Jahr anzusiedeln. Doch Bassist Ian Hill erklärt, warum die Gruppe es einen Lenz später feiert. „Technisch gesehen ist der 50. Geburtstag heuer, aber wir hießen nicht Judas Priest bis 1970. Daher dachten wir uns, wir lassen es sein bis kommendes Jahr. Wir haben einige Ideen in der Pipeline, aber es ist noch nichts konkretes dabei, außer dass wir auf Tournee gehen werden.“


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Rob Halford: Der innere Frieden

Mittlerweile 22 Jahre ist es her, dass Judas Priest-Sänger Rob Halford bei MTV News öffentlich seine Homosexualität bekanntgab. In einem aktuellen Interview mit Rolling Stone wurde der Metal God gefragt, welche Erfahrungen er aus dem Coming-out mitgenommen hat. "Ich habe gelernt, dass man sich selbst aus dem Käfig befreien muss. Man kann sein eigenes Leben nicht für andere führen.  Innerhalb einer damals (und in gewissem Ausmaß bis heute) sehr alphamännlich geführten Szene – bei allem Respekt vor den großartigen weiblichen Metalheads – brachte mir das Coming-out inneren Frieden. Zudem förderte es mein kreatives Schaffen enorm. Wenn man immer ein Geheimnis…
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