Ob nun zu Deutsch „Gott“ oder englisch „God“ - es gibt unzählige Lieder, bei denen der Allmächtige zwar im Titel steht und auch besungen wird, jedoch nicht wirklich gut dabei wegkommt. Wir haben für euch eine kleine Auswahl getroffen.
Freilich gibt es auch in der Metal-Welt Bands, die es sich zur Aufgabe gemacht haben ihren Herrn und Erlöser musikalisch zu huldigen – jene werden allgemein dem Christian- oder White Metal zugeordnet.
Dann gibt es noch diejenigen, die sich dem Politheismus oder Heidentum verschrieben haben und vorrangig im Pagan Metal beheimatet sind. Um all jene soll es hier jedoch nicht gehen. Im Folgenden gibt es einen Auszug von Songs, die Gott und das ganze religiöse Gebilde anprangern – und dabei muss es nicht immer der schwärzeste Black Metal sein.
Metal-Songs über Gott, die alles andere als positiv sind
Nur einer von vielen Slayer-Songs, in dem Religion mehr als nur kritisch beäugt wird: Neben ʻNot Of This Godʼ oder ʻIn The Name Of Godʼ ist ʻGod Send Deathʼ eines der Lieder, bei denen Gott als solcher und alles, was vermeitlich in seinem Namen geschieht, ins Fadenkreuz genommen wird. Obwohl Sänger Tom Araya bekennender Katholik ist, habe er kein Problem damit Zeilen wie „Your blind screaming for your god, pathetic god“ (dtsch.: „erbärmlicher Gott“) zu singen. Auch wenn er mit den Texten von Jeff Hanneman und Kerry King nicht immer konform ginge, stammt ʻGod Send Deathʼ zum Teil auch aus Arayas Feder.
Neben Slayer ein weiterer Vertreter der „Big Four“ – Metallica haben mit ʻThe God That Failedʼ (dtsch. „Der Gott, der versagte“) offenkundig kein gutes Wort für den Mann im Himmel übrig. Hintergrund hierfür sei der lange Leidensweg und Tod der Mutter James Hetfields. Diese sei eine gläubige Frau gewesen, doch alles Beten und Flehen nütze am Ende nichts als der Krebs schlussendlich siegte. Eben diese Umstände veranlassen Hetfield 1990 den Text zu ʻThe God That Failedʼ zu schreiben.
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Marilyn Manson hat kürzlich einen Auftritt genutzt, um über seine Beziehung zu Drogen zu sprechen, und bezeichnet es als „Geständnis“.
Es ist wahrlich kein Geheimnis, dass Marilyn Manson in der Vergangenheit schwerwiegende Probleme mit berauschenden Substanzen hatte. Seit nunmehr fünf Jahren lebt er abstinent. Das hat den Schock-Rocker scheinbar kürzlich dazu veranlasst, seine Liveshow für einen Moment, den er als „Geständnis“ bezeichnet, zu unterbrechen. Etwa nach der Hälfte des Sets begann Manson seine Rede: „Ich muss euch etwas gestehen. Einige von euch wussten es vielleicht schon, aber ich mochte Drogen tatsächlich“, sagte er einleitend, und bezog sich auf die Single ‘I Don't Like The Drugs (But The Drugs Like Me)’ von 1998. Dann wird es – typisch für Manson –…