Keine Lobgesänge: 10 Songs mit „Gott“ im Titel

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Freilich gibt es auch in der Metal-Welt Bands, die es sich zur Aufgabe gemacht haben ihren Herrn und Erlöser musikalisch zu huldigen – jene werden allgemein dem Christian- oder White Metal zugeordnet.

Dann gibt es noch diejenigen, die sich dem Politheismus oder Heidentum verschrieben haben und vorrangig im Pagan Metal beheimatet sind. Um all jene soll es hier jedoch nicht gehen. Im Folgenden gibt es einen Auszug von Songs, die Gott und das ganze religiöse Gebilde anprangern – und dabei muss es nicht immer der schwärzeste Black Metal sein.

Metal-Songs über Gott, die alles andere als positiv sind

Slayer – ʻGod Send Deathʼ

Slayer
Slayer

Nur einer von vielen Slayer-Songs, in dem Religion mehr als nur kritisch beäugt wird: Neben ʻNot Of This Godʼ oder ʻIn The Name Of Godʼ ist ʻGod Send Deathʼ eines der Lieder, bei denen Gott als solcher und alles, was vermeitlich in seinem Namen geschieht, ins Fadenkreuz genommen wird. Obwohl Sänger Tom Araya bekennender Katholik ist, habe er kein Problem damit Zeilen wie „Your blind screaming for your god, pathetic god“ (dtsch.: „erbärmlicher Gott“) zu singen. Auch wenn er mit den Texten von Jeff Hanneman und Kerry King nicht immer konform ginge, stammt ʻGod Send Deathʼ zum Teil auch aus Arayas Feder.

https://www.youtube.com/watch?v=OlRcUMuD4sY

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Metallica – ʻThe God That Failedʼ

Metallica
Metallica

Neben Slayer ein weiterer Vertreter der „Big Four“ – Metallica haben mit ʻThe God That Failedʼ (dtsch. „Der Gott, der versagte“) offenkundig kein gutes Wort für den Mann im Himmel übrig. Hintergrund hierfür sei der lange Leidensweg und Tod der Mutter James Hetfields. Diese sei eine gläubige Frau gewesen, doch alles Beten und Flehen nütze am Ende nichts als der Krebs schlussendlich siegte. Eben diese Umstände veranlassen Hetfield 1990 den Text zu ʻThe God That Failedʼ zu schreiben.

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Martin Häusler
Universal Music

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Kerry King: Slayer ist nicht einmal im Jahr

Die Ankündigung weiterer Slayer-Shows mehrere Jahre nach Auflösung der Band verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Ebenso eifern Fans seither Neuigkeiten dazu entgegen, wie sich die Reunionshows der Thrash-Legenden mit den neuen Soloabenteuern von Gitarrist Kerry King vertragen. King lieferte jetzt prompt einen weiteren Dämpfer. Vorfreude bezüglich Slayer-Shows Im Gespräch mit dem Online-Musikmagazin ‘ClassicRockHistory.com’ sprach das Slayer-Gründungsmitglied über die anstehenden Shows der Band, die eigentlich 2019 ihr Abschiedskonzert gegeben hatte. „Es ist nicht wirklich anders. Es sind die gleichen Heads, die gleichen Boxen, die gleichen Pedals, die gleichen Gitarren“, so Kerry King. „Es wird eine Menge Feuer geben – ich denke,…
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