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Kerry King: Was war dran an den Phil Anselmo-Gerüchten?

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Phil Anselmo auf Kerry Kings Solodebüt? Dass dieses Wunschdenken einiger Fans nicht der Realität entspricht und stattdessen Death Angel-Sänger Mark Osegueda auf FROM HELL I RISE zu hören sein wird, wissen wir inzwischen. Nun kommentierte King selbst allerdings die einstigen Gerüchte zu seiner Zusammenarbeit mit dem Pantera-Frontmann.

Nichts als Gerüchte?

In aktuellsten Folge von „Trunk Nation With Eddie Trunk“ auf SiriusXM vom 13. Mai sprach der Slayer-Gitarrist über Gespräche mit Anselmo zu seiner Platte. „Das ging nicht weit“, so Kerry King. „Alles, was man online dazu gelesen hat, waren nur Gerüchte. Es ging nie weiter, als dass Phil und ich darüber gesprochen haben.“ Heißt: Produzenten oder Label waren nie involviert, lediglich die Musiker brainstormten. „Ich kenne Phil seit Jahrzehnten – ich kannte ihn schon, bevor COWBOYS FROM HELL rauskam“, teilte King über Anselmos Startschuss bei Pantera im Jahr 1990. „Wir sind seit Langem befreundet. Und all diese Business-Leute wollten, dass ich diesen Weg gehe – mein Manager, mein Label, mein Promoter, alle –, weil es für viel Aufmerksamkeit gesorgt hätte. Aber für Phil war das Projekt zu thrashig.“

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Mark Osegueda ist der Richtige

„Ich sage nicht, dass er es nicht könnte“, spezifizierte das Slayer-Mitglied. „Ich sage nur, dass ich nicht glaube, dass er es wollte. Wir haben zwar ein bisschen Vorarbeit geleistet, aber speziell die Pantera-Reunion hat das alles über den Haufen geworfen.“ Bereits im Februar hatte Kerry King die Möglichkeit, dass Phil Anselmo auf FROM HELL I RISE zu hören sein würde, angesprochen. Gegenüber dem englischen Rolling Stone gab er zu, dass er eine Zusammenarbeit in Betracht gezogen hatte. Aber: „Phil ist ein guter Freund, doch er war nicht der richtige Typ“, war schon damals Kings Schlussfolgerung. „Wenn man Mark auf dem Album hört, weiß man, dass er der Richtige ist.“

Kerry King: Traum von Rob Halford

Osegueda sei früh während der Arbeit an FROM HELL I RISE an Bord gewesen, erzählte Kerry King. „Ich habe nur nicht den Abzug gedrückt“, drückte der Gitarrist aus. „Ich dachte: ‚Mal sehen, was passiert.‘ Hätte mich beispielsweise Rob Halford angerufen und gesagt, ‚Ich würde gerne dein Sänger sein‘, wäre ich diesen Weg gegangen.“ Natürlich ist King nun aber auch mit dem Death Angel-Frontmann zufrieden. „Mark wusste, wie ich mir die Songs vorstellte“, sagte King. „Auf den Demos singe ich mit guter Überzeugung, aber ich habe nicht den Atem, deshalb singe ich nicht. Bei ‘Residue’ klang er dann so gut, dass ich ihn fragen musste: ‚Ist das haltbar? Ich will nicht, dass du dich verausgabst und denn bei der dritten Show deine Stimme verlierst.‘ Er schwor, dass er es schaffen würde.“

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Und ganz offensichtlich trat das ein. FROM HELL I RISE ist im Kasten und erscheint morgen. Auch erste Shows spielte Kerry King bereits mit seiner Solo-Band; das Live-Debüt fand Anfang Mai in Chicago statt. Im Juni sind die neuen Songs dann auch in Deutschland live zu erleben. Außerdem lest ihr ein Interview mit Kerry King in der METAL HAMMER Juniausgabe 2024.


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