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Kiss: Gene Simmons spricht vor US-Senat über Musikindustrie

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Wo er gerade einmal in Washington D.C. ist, stellt sich Gene Simmons gleich noch einem Unterausschuss für geistiges Eigentum des Justizausschusses des US-Senats gegenüber. Anlässlich einer Anhörung zum American Music Fairness Act sprach der Kiss-Bassist über den Gesetzesentwurf zur Verpflichtung von Radiounternehmen, Interpreten für das Abspielen ihrer Musik zu bezahlen.

Stars von morgen

Erst am 7. Dezember haben Simmons und seine Kollegen Paul Stanley, Peter Criss und posthum auch Ace Frehley (vertreten durch seine Tochter) die Kennedy Center-Ehrenmedaille von Präsident Donald Trump erhalten. Nachdem Simmons kurz darauf eingegangen war, erklärt er: „Ich bin stolz darauf sagen zu können, dass ich Präsident Trump schon Jahre vor seinem Einstieg in die Politik kennengelernt habe. Und ich erinnere alle Anwesenden gerne daran, dass unser Präsident Trump 2018 den Music Modernization Act unterzeichnet hat. Dieses Gesetz hat den Urheberrechtsschutz für das digitale Zeitalter aktualisiert.“

Noch sei es so, dass Künstler – Simmons führt Bing Crosby, Elvis Presley und weitere große Namen an – keinen Cent dafür sehen, wenn ihre Songs im Radio gespielt werden. Diese „Ungerechtigkeit“ müsse behoben werden. Mit einem Blick auf die Zukunft meint er: „Wir wollen tatenlos zusehen und die Künstler von heute und morgen im Stich lassen? Denn seien wir ehrlich, unsere Kinder sind die Stars von morgen. Sie werden sich ihren Weg nach oben hart erkämpfen, und das ist verdammt schwer.“ Erst kürzlich haben Evan Stanley und Nick Simmons (die Söhne der Kiss-Ikonen) gemeinsam eine Single veröffentlicht.

Fairness

Im Vergleich zu Kriegen sei dies zwar eine Kleinigkeit, jedoch seien Musiker auch Botschafter. Nach Simmons’ (übertriebener) Meinung würden sie jedoch „schlechter als Sklaven“ behandelt, schließlich hätten diese Essen und Trinken bekommen. Schlussendlich appelliert er: „Das müssen wir jetzt ändern, für unsere Kinder und Kindeskinder. Ich weiß, dass Sie das tun werden. Der Präsident wird das unterschreiben, sobald Sie alle – mit Verlaub – endlich zusammenhalten und dies flächendeckend umsetzen.“

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AM/FM-Radio ist in den USA nach wie vor die einzige große Musikplattform, die sich weigert, Künstler für ihre Arbeit zu bezahlen. Dabei verdienen die Radiokonzerne jährlich Milliarden von Dollar, ohne Musiker jedoch fair zu entlohnen. Damit sind die USA die einzige Demokratie weltweit, die Künstler weiterhin nicht bezahlt. Mit dem American Music Fairness Act soll ein überparteiliches Gesetz sicherstellen, dass die Radiokonzerne den Interpreten Tantiemen zahlen.


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Heidi Skrobanski schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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Kiss: Peter Criss kontert Gene Simmons wegen ‘Beth’

Im Interview mit Professor Of Rock gab Kiss-Bassist Gene Simmons jüngst an, dass sein ehemaliger Kollege Peter Criss nichts mit der Entstehung der Hit-Ballade ‘Beth’ zu hatte. „Die Person, die ‘Beth’, ‘Baby Driver’ und ein, zwei weitere Lieder geschrieben hat, war ein Typ namens Stan Penridge. Er war mit Peter in einer Band namens Chelsea. Sie hatten ein Album veröffentlicht. Peter hat ‘Beth’ nicht geschrieben. Und er hat ‘Baby Driver’ nicht geschrieben. Das war Stan Penridge.“  Criss habe die Nummer lediglich gesungen, weil seine Stimme am besten passte. Als Schlagzeuger, der kein anderes Instrument beherrscht, sei er generell nicht dazu…
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