Kissin‘ Dynamite: Auf der Überholspur

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Das komplette Interview mit Hannes Braun von Kissin‘ Dynamite findet ihr in der METAL HAMMER-Februarausgabe 2022, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

Aus einem einschneidenden Wandel und Gefühlstief entstand ein schwungvoller Neustart und Ausgangspunkt für das hymnisch-hittige NOT THE END OF THE ROAD. Dabei schlug sich der Komponist zuvor mit einer kreativen Flaute herum. Er wusste nicht recht, was er auf Platte Nummer sieben überhaupt noch erzählen sollte. Doch nach dem aus eigenen Gefühlen geborenen Titel-Track nutzte der 29-Jährige bewusst die Empfindungen der letzten Jahre. Davon ließ er sich zu einer Palette unterschiedlicher Stücke inspirieren.

„In den letzten zwei Jahren war eben nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen – wir bewältigen alle eine Pandemie, die Künstler in Existenzpanik treibt. Auch jeder Einzelne von uns hatte persönliche Krisen, davor ist keiner gefeit. Zudem haben wir 2019 fast hundert Shows gespielt, da knallt und kracht es natürlich mal“, verrät der federführende Kreative und Sänger Hannes Braun. „Jede einzelne Emotion als Auftrieb zu einem Song zu nutzen war meine Herangehensweise für dieses Album – deshalb ist es emotional recht bunt geworden, spricht aber eine Sprache. Ich empfinde es als Hoch und Runter, wie es im Leben gang und gäbe ist.“

Emotionen und Gemeinschaft bei Kissin‘ Dynamite

Dies offenbart sich beispielsweise in der den Verlust verhandelnden Ballade ‘Scars’, aber auch im Musical-artigen ‘Good Life’. Dieses vereint Kissin‘ Dynamite nicht nur mit Gästen wie Jörg Roth und Robin Biesenbach (Saltatio Mortis), Guernica Mancini (Thundermother) oder Charlotte Wessels (Ex-Delain), sondern im Video auch mit einer Horde Fans. Diese Gemeinschaftlichkeit hat einen besonderen Hintergrund: Mit ihrer Single sammelt die Band Spenden für den Förderverein für krebskranke Kinder Tübingen. Die Aktion wurzelt im Jahr 2009, als die Musiker einen an Leukämie erkrankten Nachbarsjungen mit einem Benefizkonzert und Typisierungsaufruf unterstützten.

Patient Tobias ist heute gesund, doch das Engagement für die gute Sache ließ die Band nicht mehr los. „Ob es jetzt unser Verdienst war oder nicht: Wir haben begriffen, dass wir etwas tun können“, meint Braun, für den (nach einem weiteren Spendenaufruf 2019) ein Charity-Song nahelag. „Damit dieser die nötige Aufmerksamkeit bekommt, haben wir befreundete Musiker nach Features gefragt. Alle Genannten sind lange Wegbegleiter und Freunde, das war eine naheliegende Konstellation. Man kann wirklich etwas ausrichten, wenn man sich als Gemeinschaft für etwas einsetzt!“

Worauf Hannes verdammt stolz ist und wie viel Wahrheit in dem Video zu ‘What Goes Up’ steckt, lest ihr in der METAL HAMMER-Februarausgabe 2022.

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Editorial METAL HAMMER 06/2022: Unterwegs im Zeichen des Metal

Werte Headbangende, So viel raus und herum kam die METAL HAMMER-Mannschaft für euch lange nicht mehr! Anlässlich unserer Titelgeschichte war der Trip zwar nicht weit, dafür jedoch ausführlich und ergiebig. In Berlin heftete sich Redakteurin Katrin Riedl einen Tag lang an die Fersen von Mille Petrozza, um zwischen hippem Hotel, Mauerstreifen und HR Giger-Ausstellung über das neue Album HATE ÜBER ALLES sowie den Status der Band zu sprechen. Was Kreator musikalisch und inhaltlich inspiriert und wie sie zu vorgeworfener Gewaltverherrlichung stehen, lest ihr ab Seite 18. Und um euch die Wartezeit auf HATE ÜBER ALLES (unser so knallhartes wie experimentierfreudiges…
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