Toggle menu

Metal Hammer

Search

Kurt Cobain: ‘Montage Of Heck’ am 16. Februar auf arte

von
teilen
twittern
mailen
teilen

Regisseur Brett Morgen verbindet gekonnt Material aus Cobains persönlichem Archiv, aus Kunst und Musik, mit vorher unveröffentlichtem Filmmaterial, Animationen und Interviews von Cobains Familie und engsten Freunden.

Kurt Cobain, legendärer Leadsänger, Gitarrist und Songwriter von Nirvana, der „Vorzeigeband der Generation X“, bleibt selbst Jahre nach seinem Tod Gegenstand der Verehrung und Faszination für Musikfans auf der ganzen Welt. Als erste voll autorisierte Dokumentation zeichnet ‘Cobain: Montage Of Heck’ das Leben des Ausnahmemusikers nach.

Für die Entstehung hat die Familie Cobain Regisseur Brett Morgen vollen Zugang zu Cobains Nachlass gewährt, darunter private Super-8-Aufnahmen, Konzertmitschnitte, Zeitungsartikel, Zeichnungen.

Intimes Porträt

Doch der Film bietet mehr als nur die Chronologie der Ereignisse, er ist vollgepackt mit dem künstlerischen Schaffen des Nirvana-Frontmanns. Ergänzt durch Interviews mit Familie und Freunden, seiner Frau Courtney Love und musikalischen Weggefährten ist Morgen ein innovatives und vor allem intimes Porträt gelungen.

Cobain, aus zerrüttetem Elternhaus stammend, sämtliche Formen von Autorität ablehnend und für eine für Rock-Musiker untypischen Anti-Macho-Haltung stehend, einem offensichtlichen Hang zu Drogen und Depression, schien nach Flower Power und No Future den Nerv der sogenannten „Generation X“ Mitte der Neunziger widerzuspiegeln.

Neue Bewegung

Nachdem sich Heavy Metal-Bands vom Enfant terrible zu millionenschweren Zugpferden der Musikindustrie etabliert hatten, war die Zeit reif für eine neue Bewegung. Die Fusion aus Metal, Punk und Hardcore wurde nicht zuletzt durch Nirvana populär.

Kurt Cobain war eine der schillerndsten Figuren der Musikwelt der Neunziger und wurde zu ihrer Ikone. Wohl auch, weil er früh starb – durch Selbstmord am 5. April 1994 mit 27 Jahren.

Ausstrahlung: Freitag, 16. Februar um 21:45

Die METAL HAMMER März-Ausgabe 2018: Judas Priest, Arch Enemy, Böhse Onkelz u.v.a.

teilen
twittern
mailen
teilen
Dantes "Inferno": Doku bei arte und höllische Metal-Playlist

Die im TV am 21.11.2018 um 21:55 Uhr ausgestrahlte Dokumentation greift Dantes "Göttliche Komödie" auf und bietet neue Einblicke. Das Kapitel "Inferno" im Hauptwerk des italienischen Poeten Dante Alighieri hat unzählige Metal-Bands und -Musiker (Kreator, Scorpions, Hammerfall, Iced Earth und viele mehr) lyrisch wie muskalisch-thematisch inspiriert. "Lasst, die ihr eintretet, alle Hoffnung fahren." Die 'Göttliche Komödie' über die drei Jenseitsreiche gehört auch zu den bedeutendsten Werken der Weltliteratur. Neben "Purgatorio" und "Paradiso" ist "Inferno" am bekanntesten (und beliebtesten): Die Reise durch die Vorhölle und die neun Kreise der Hölle ist faszinierend. Hört hier die Playlist mit Songs, die sich auf…
Weiterlesen
Zur Startseite