Exklusive Judas Priest Vinyl mit dem Metal Hammer 03/24

Laut Studie kümmern sich Metalheads wenig um ihre Gesundheit

von
teilen
twittern
mailen
teilen

Studie über die Hörgewohnheiten von Patienten

Dass man auf seine Gesundheit achtgeben sollte, ist keine Überraschung. Allerdings sieht es laut einer neuen Studie so aus, als würden Metalheads genau das am wenigstens tun – zumindest in den USA.

Denn die Studie wurde vom amerikanischen Gesundheitsmagazin Tebra durchgeführt, und dabei ging es größtenteils um die Musik, die in den Warteräumen von Arztpraxen gespielt wird.

Und die Musik, die gespielt wird, wenn man in der Telefonwarteschleife einer Praxis steckt. Aber auch, welche Musik die Patienten überhaupt hören. Wobei Fans von Schwermetall gesundheitlich nicht besonders gut abgeschnitten haben.

Von den 1.002 befragten Amerikanern zu ihren Gesundheitsgewohnheiten und musikalischen Vorlieben waren 58% Rock-Fans und 15% Metal-Fans. Die restlichen Befragten verteilten sich wie folgt: 50% Pop-Fans, 25% Hip-Hop-/Rap-Fans, 18% R&B-Fans, 16% mochten Country, 15% klassische Musik, 13% hörten elektronische Musik, 13% hörten Indie und 12% Jazz. Wer sich jetzt denkt, dass es ja wohl keine 235% musikhörende Teilnehmer geben kann – das liegt daran, dass viele Leute mehr als nur eine Musikrichtung hören. So kann ein Pop-Fan eben auch ein Faible für Country haben.

Metal-Fans lügen Ärzte über ihre Gesundheit an

Die Forscher fanden außerdem heraus, dass Metal-Fans bloß die fünftgesündesten Musikfans sind, wobei Country-Fans anscheinend die gesündesten sind. Darüber hinaus haben die sie auch festgestellt, dass 23% der Metalheads zugaben, gegenüber ihren Ärzten unehrlich zu sein. Das ist in Bezug auf die eigene Gesundheit nicht gerade hilfreich. Aber das wäre ja alles gar nicht so schlimm, wenn Metaller denn überhaupt zum Arzt gehen würden, denn da belegen sie ebenfalls einen der letzten Plätze: Nur 27% geben an, sich regelmäßig durchchecken zu lassen.

Aber wenn man sich die Liste der Interpreten ansieht, die laut der Studie am meisten in Praxen laufen, ist das absolut kein Wunder. Denn dort läuft wohl Pop-Käse wie Taylor Swift, Maroon 5 oder Ed Sheeran rauf und runter. Ironischerweise ist der meistgespielte Song ‘Don’t Stop Believing’ von Journey – irgendwie passend für einen Arztbesuch. Übrigens ist die Musik, die Leute am wenigsten im Warteraum hören wollen, Metal. Wer will schon ‘Wake Up Dead’ von Megadeth, während man auf die Blutergebnisse wartet?

Natürlich sollte man die Studie als Europäer nicht für voll nehmen. Vergleiche mit dem US-amerikanischen Gesundheitssystem und die damit zusammenhängenden sozialdemographischen Unterschiede sind ziemlich komplex, und knapp 1000 befragte Personen sind bei über 330 Millionen Amerikanern auch nicht unbedingt aussagekräftig. Und hierzulande hört außerdem einfach so gut wie keiner Country-Musik.


Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Einmal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

teilen
twittern
mailen
teilen
Gary Holts Frau verteidigt die Wiedervereinigung von Slayer

Die zwei Seiten der Slayer-Münze Die Metal-Welt wurde gestern mit der Ankündigung des Comebacks von Slayer für einige Headliner-Festival-Auftritte im Herbst überrumpelt. Und das erst fünf Jahre, nachdem die Band auf ihrer großen „Abschieds“-Tournee gewesen ist und Kerry King vor wenigen Wochen in einem Interview erzählte, dass er absolut keinen Kontakt zu Tom Arya gehabt hätte. Die ersten beiden Auftritte nach der Wiedervereinigung sind beim Riot Fest in Chicago am 22. September und beim Louder Than Life-Festival in Louisville am 27. September geplant. Diese Shows werden als die ersten Gigs der Band seit November 2019 beworben. Wie zu erwarten, spaltet…
Weiterlesen
Zur Startseite