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Live-Sommer 2020: Hoffen und Bangen

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2020 ist ein totes Live-Jahr – wer feiern will, muss streamen. Doch einige findige Veranstalter haben eben doch (unter Einhaltung aller Hygieneregeln) Konzerte vor Publikum organisiert.

Peavy Wagner (Rage), Mini-Open Air Dong Moshbox

„Wir spielten auf der Halde Norddeutschland bei den Dong Moshbox-Konzerten; die Idee dazu hatten die Veranstalter des beliebten Dong Open Air. 250 Zuschauer waren zugelassen, das Konzert war sofort ausverkauft. Die Sicherheitsbedingungen auf der Halde waren sehr positiv, es gab genug Platz und viel frische Luft. Die Leute bekamen in Abständen aufgestellte Biertische zugeteilt: Man saß in lockeren Grüppchen, eine Maskenpflicht gab es nicht. Das Publikum war super drauf – man merkte, dass alle ausgehungert waren. Erst war es etwas komisch, vor sitzenden Fans zu spielen, die Leute durften ja ihre Tische nicht verlassen (Bierholen war erlaubt).

Zum Glück kamen wir mit den Jungs von Crossplane auf die Idee, dass man auch auf den Tischen bangen und einen ,Table-Pit‘ starten könnte. So umkreisten die Fans ihre Tische wie Indianer das Lagerfeuer, und die Stimmung stieg auf ,Vor-Corona‘-Level. Für uns war das Ganze sowieso sehr besonders, da wir erstmals seit über zwanzig Jahren wieder als Quartett auf die Bretter gingen – sowohl für mich und Lucky als auch unsere Neuzugänge Stefan und Jean ein unvergesslicher Live-Moment! Wir freuen uns, dass wir unsere Feuertaufe ausgerechnet vor unseren treuesten Fans in unserer Heimatregion feiern konnten. Auch wir waren hungrig zu spielen, wir mussten ja seit einem halben Jahr zwangspausieren.

Rücksicht und Umsicht

Ehrlich gesagt hatte ich für 2020 schon damit abgeschlossen, live aufzutreten. Wenn sich jeder der Situation angemessen und rücksichtsvoll verhält, besteht keine Gefahr für eine zweite große Infektionswelle. Leider gibt es eine unübersehbare Gruppe von Ignoranten, die sich weigert, die Realität anzunehmen. Welche Arroganz steckt hinter der Haltung, zu glauben, man wüsste es besser und wäre etwas so Besonderes, dass man einen Freifahrtschein hat, keine Rücksicht nehmen zu müssen? Oder ist es einfach nur Dummheit? Wie auch immer – ich hoffe, dass uns diese Leute nicht alles kaputtmachen, was jetzt wieder geht.

Ich möchte ausdrücklich erwähnen, dass es die Fans bei diesem Konzert super hinbekommen haben, sowohl die Sicherheit zu wahren als auch zu feiern. Es geht, das soll positiv erwähnt werden! Es ist besser, Konzerte mit gewissen Einschränkungen spielen und besuchen zu können, als gar keine. Mit Rücksicht und Umsicht fühlen wir uns alle wohler in der Öffentlichkeit als mit rücksichtsloser Ellenbogenmentalität… Das Ignorieren von Realitäten hilft nicht. Je eher wir das annehmen, desto eher werden wir wieder in einer wie auch immer gearteten Normalität unser Leben und unsere Musik feiern können! Bleibt stark und gesund!“

(c) Georgios Maniatopoulos

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AC/DC: Brian Johnson vermisst Live-Musik

AC/DC-Sänger Brian Johnson vermisst es nicht nur, auf der Bühne zu stehen. Wie jeder normale Metal- und Rock-Liebhaber gehen dem 72-Jährigen ebenfalls akut Konzerte, Live-Musik sowie die zugehörigen Stimmungen und Emotionen ab. Dies gab der Brite jüngst im Interview in "Joe Walsh's Old Fashioned Rock N' Roll Radio Show" zu Protokoll (Video siehe unten). Wohlige Schauer Dabei kam das Gespräch darauf, wie er mit der Coronavirus-Pandemie und den damit einhergehenden Einschränkungen umgeht. Dazu sagte das AC/DC-Organ: "Ich denke, es hat dazu geführt, dass wir realisieren, wie viel wir für selbstverständlich genommen haben. Wenn du auf einen Gig oder so gegangen…
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