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Marduk: Die Hörprobe zu VIKTORIA

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Den kompletten Bericht aus dem Studio findet ihr in unserer aktuellen METAL HAMMER-Juniausgabe!

Drei Jahre, nachdem Marduk mit FRONTSCHWEIN in die Schlacht gezogen sind, kommt nun mit VIKTORIA das achte Studioalbum der schwedischen Black Metal-Veteranen zum Einsatz. METAL HAMMER erbeutet erfolgreich die Konstruktionspläne bei Band-Kopf und Gitarrist Morgan Steinmeyer Håkansson. Lest hier unseren Frontbericht.

Die Hörprobe: VIKTORIA

VÖ: 22. Juni

Werwolf

Kurz, knackig, und mit einer satten Ladung schmutziger Punk-Attitüde bewehrt springt dieser räudige Wolf in Menschengestalt unter Sirenengeheul in Aktion. Mortuus keift zum rasant-brachialen Einstieg mit einem fiesen Kinderchor.

June 44

„Operation Overlord“ beginnt mit den typischen Marduk-Riff-Kaskaden. Die pfeilschnellen Vorstöße erfolgen unter gnadenlosem Trommelfeuer, und erst gegen Ende lässt das hohe Tempo der schwarzen Offensive etwas nach.

Equestrian Bloodlust

Die Kavallerie galoppiert zunächst mit leicht angezogenen Zügeln heran, die aber bald locker gelassen werden. Die leiernde Gitarrenarbeit, der Stakkatogesang und stetige Tempowechsel erinnern stark an PANZER DIVISION MARDUK.

Tiger I

57 Tonnen Stahl erhalten endlich ein musikalisches Monument. Ein mit 700 PS krächzender Mortuus-Motor schiebt das Ungetüm gemächlich, aber unaufhaltsam voran. Endlich in Feuerposition, rattert die Sekundärbewaffnung scharf los.

Narva

Ein weiterer Song in der PANZER DIVISION-Tradition mit gleich zwei Schlachten als mögliche Inspiration. Erst tost die Wut, dann im Refrain mit etwas Zurückhaltung, und im Mittelteil unerwartet abrockend. Treffer, versenkt.

The Last Fallen

Der Fuß geht zunächst vom Gaspedal, die Gitarre dreht erst eine einsame Runde im Heavy Metal-Modus, dann scheppert und rasselt es weiter mit zugeschaltetem Turbo. Mortuus keift, kreischt und deklamiert mit Gift in der Stimme.

Viktoria

Das Titelstück rasselt zunächst wie auf Ketten, lässt im zweiten Drittel jedoch dem Tieftöner etwas Raum, um die dicken Stahlsaiten zur Geltung zu bringen. Im letzten Abschnitt zieht sich der Song auf die Ausgangsposition zurück.

The Devil’s Song

Gelaufen, durchgeladen, geschossen. Mortuus variiert zwischen heiserem Bellen und sparsam eingesetztem, halb gesprochenem Propagandaorgan. Ein weiterer Hassbolzen, bei dem das Gitarren­maschinengewehr im Dauerfeuer rattert.

Silent Night

Aus einem elektronischen Obertonsummen wälzt sich ein schwerfälliges Ungetüm hervor. Mortuus zieht bis zum Röcheln alle Register. Bleibt verhalten und wird somit sicher zum Höhepunkt der nächsten Familienweihnachtsfeier.

Fazit: Die Schweden machen mit ­VIKTORIA genau da weiter, wo sie mit FRONTSCHWEIN aufgehört haben. Wer Marduk am liebsten im Kriegszustand hört, kommt hiermit voll auf seine Kosten. Lediglich ein spannender Ausreißer wie ‘The Blond Beast’ fehlt. Hundert Prozent Marduk, nicht mehr und nicht weniger.

(c) Blooddawn Productions
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In Flames: Die Hörprobe von I, THE MASK

METAL HAMMER durfte vorab in die zwölf neuen Stücke hineinhören. Lest hier das Track-by-Track des neuen Albums von In Flames. Die Hörprobe: I, THE MASK VÖ: 1. März Voices 40 Sekunden Intro, dann ein Gitarren-Riff; bald knurrt Fridén ins Mikro. Mittleres Tempo, durchlaufender Rhythmus. Im melodischen Refrain Klargesang; später instrumentales Intermezzo mit Gitarrensolo. Standardnummer. I, The Mask Schneller, heftiger, härter. Typisches Hart-Zart-Schema. Mittig mündet eine verzerrte Phase ins Solo. Spannendes Thema und abwechslungsreich, viel bleibt aber nicht hängen – für einen Titel-Track etwas wenig. https://www.youtube.com/watch?v=x0sujFluBlE Call My Name Kürzester Song, emotional intoniert. Beginn mit warmen Riffs, Öffnung mit Klargesang in…
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