Fast genau vor einem Jahr veröffentlichte der ehemalige Nightwish-Bassist und -Sänger Marko Hietala sein zweites Soloalbum ROSES FROM THE DEEP. In seiner Heimat folgten daraufhin gleich zwei Tourneen. Nun ist auch der Rest von Europa an der Reihe, wie der Finne über die Sozialen Netzwerke bekanntgab.
Im Oktober 2026 soll es so weit sein. Fünf Termine in Deutschland und jeweils einer in der Schweiz und in Österreich stehen auf dem Plan. Dazu schreibt Hietala: „Aufregende Neuigkeiten! Die Band und ich gehen diesen Herbst auf Headliner-Tour! Wir bringen die Show im Oktober 2026 durch ganz Europa.“ Tickets sind bereits an allen Vorverkaufsstellen erhältlich. Ob der Ankündigung noch ein Supportact folgt, ist bislang unklar.
Marko Hietala auf Tour
- 17.10. Berlin, Lido
- 18.10. München, Backstage
- 22.10. A-Wien, Szene
- 24.10. Leipzig, Hellraiser
- 25.10. CH-Aarau, Kiff
- 29.10. Bochum, Zeche
- 31.10. Osnabrück, Hyde Park
Gerade erst hat der Bassist seinen 60. Geburtstag gefeiert und eine Tournee zu 40. Jubiläum seiner Ursprungs-Band Tarot beendet, und mit seiner einstigen Nightwish-Kollegin Tarja Turunen ist er immer wieder auf „Living The Dream Together“-Tournee. Gut möglich, dass Turunen auch im Oktober als Gast dabei ist – immerhin wurde sie für die Nummer ‘Left On Mars’ mit ins Boot geholt. Außerdem verbindet die beiden inzwischen eine enge Freundschaft. Vor einem Jahr sagte Hietala darüber: „Diese Zusammenarbeit und all diese Dinge zu machen, hat irgendwie schon 2017 begonnen, als wir unseren alten Mist geklärt hatten.“
Damals erklärte der Musiker auch, dass er mehrere Projekte verfolge, seitdem er Nightwish vor fünf Jahren verlassen hat. Außerdem: „Ich hatte einige wirklich schlechte Jahre hinter mir und es ist Zeit, weiterzumachen. Das sagt nicht zwingend etwas über die Band aus. Ich musste nur einige Dinge klären.“ Bereits nach seinem Ausstieg im Januar 2021 gab Hietala an, dass er sich „schon seit einigen Jahren nicht mehr durch dieses Leben bestätigt fühlen konnte.“ Mittlerweile spricht er offen über seine Depressionen, Angstzustände und schließlich die Diagnose einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) und verarbeitet dies in seiner Musik.
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