Toggle menu

Metal Hammer

Search

‘Master Of Puppets’ von Metallica im Stil von Muse

von
teilen
mailen
teilen

Schon seit einiger Zeit sind sogenannte „Was wäre, wenn die Band X den Song Y von der Gruppe Z geschrieben hätte?“-Videos populär. YouTuber Anthony Vincent hat zum Beispiel schon vor ein paar Jahren zehn verschiedene Stücke im Stil von Metallica angesungen. Nun hat sich ein anderer Online-Macher den Thrash-Klassiker ‘Master Of Puppets’ vorgenommen (siehe Video unten). Sein Ansatz: Wie würde der Song klingen, wenn ihn die britischen Rocker Muse geschrieben hätten?

Gelungenes Gedankenspiel

Man mag nun von Muse und deren musikalischer Entwicklung halten, was man will. In ihrer Anfangszeit und auch hier und da in ihrer späteren Karriere haben es die Mannen um Matt Bellamy durchaus krachen lassen. So erfreut es umso mehr, dass dieses Experiment mehr als geglückt ist. Wer auf die ersten beiden Muse-Alben und das Lied ‘Hysteria’ steht, wird nicht daran vorbeikommen, diesen Clip von Andre Antunes abzufeiern. Auf einer Länge von knapp zehn Minuten fackelt der YouTuber alles ab, was man von den Briten kennt. Und das Beste daran: Er hat es hinbekommen, dass Metallicas ‘Master Of Puppets’ unverkennbar durchscheint.

Empfehlungen der Redaktion
Metallica x The Coda Collection: Konzerte und Dokus zum Streamen

Das eröffnende Gitarren-Riff spielt hier der Bass, was wie bereits angedeutet stark an ‘Hysteria’ erinnert. Weiter geht es mit knackigen Alternative-Gitarren und dem typischen Bellamy-Gesang, der gerne mal in Richtung Falsett ausschlägt. Für eingefleischte Metallica- und Thrash Metal-Fans mag sich das zunächst total seltsam anhören, doch es funktioniert prächtig. Weiter geht es mit dem melancholischen Zwischenteil, der im Original mittels eines melodiöser Gitarren-Pickings vorgetragen wird. Hier wird daraus stilecht eine Pianonummer. Hinten raus gibt es noch einmal fette Bass- und Gitarren-Riffs satt.

🛒  MASTER OF PUPPETS JETZT BEI AMAZON ORDERN!

Youtube Placeholder
An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

teilen
mailen
teilen
Kreator: 40 Jahre PLEASURE TO KILL

1986 war ein Jahr, in dem Thrash Metal endgültig explodierte. MASTER OF PUPPETS (Metallica), REIGN IN BLOOD (Slayer), ETERNAL DEVASTATION (Destruction) - Klassiker, die heute wie Monumente im Genre stehen. Mitten in diesem Ausnahmejahr veröffentlichte ein kleiner Haufen junge Musiker aus Essen ihr zweites Album unter dem Namen Kreator: PLEASURE TO KILL. Ein Werk, das nicht nur den deutschen Thrash schärfer, schneller und kompromissloser machte, sondern auch die Grenzen zum Death Metal aufstieß - lange, bevor diese Schubladen überhaupt klar definiert waren. Zwischen Thrash und Death: ein Album aus einer Zeit ohne Grenzen Kreator waren 1986 noch weit davon entfernt,…
Weiterlesen
Zur Startseite