Metal auf Netflix: Der High School-Film ‘Metal Lords’ erscheint im April

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D. B. Weiss wechselt vom „Battle Of The Bastards“ zum „Battle Of The Bands“. Nachdem die HBO-Hitserie ‘Game Of Thrones’ im Jahr 2019 ein Ende fand, schnappte sich Netflix den US-amerikanischen Drehbuchautor für firmeneigene Produktionen. Heute, am 08. April 2022, soll die erste dieser Art erscheinen: ‘Metal Lords’, ein High School-Film, der die Geschichte einer Gruppe von Metalheads erzählt, die hoffen, den Sieg bei einem Schul-Contest an sich zu reißen und so endlich mit ihrer Band erfolgreich zu werden.

Worum geht’s?

Die Schulfreunde Hunter und Kevin führen ihr Außenseiterdasein am Rande gesellschaftlicher Normen. Speziell Hunter ist unter seinen Mitschülerinnen und Mitschülern ein leichtes Ziel hasserfüllter Kommentare, und auch zu Hause leidet er unter dem Desinteresse seines Vaters. Seine Leidenschaft, Hunter ist ein wahrer Metal-Fan, hilft ihm jedoch dabei, den stressigen Alltag zu schultern und sich in eine bessere Welt zu flüchten. Zu seinen Lieblings-Bands gehören Anthrax, Black Sabbath, Megadeth und Slipknot.

In Kevin findet Hunter einen guten Freund, mit dem er sich identifizieren kann und der seine Interessen teilt. Obwohl Kevin eher zur Zurückhaltung neigt, während Hunter viel offener ist, ist es eben diese Balance zwischen den beiden, die den Motor ihrer Freundschaft darstellt. Kevin ist Schlagzeuger in der Marschkapelle der Schule und ergreift die erste Gelegenheit, Musik zu machen, die eher seinem Stil entspricht, als Hunter ihn bittet, mit ihm die Band SkullFucker zu gründen. Daraufhin holen sich die beiden die Bassistin Emily ins Boot. Gemeinsam macht sich das Trio dann daran, die beste Band zu werden, die ihre High School je erlebt hat.

Vorweg-Kritik

Nach der Veröffentlichung erster Film-Stills im März 2022 machten sich bei Szeneliebhaberinnen und -Liebhabern allerdings bereits Zweifel breit. Allem Anschein nach bedient der Film, wie so oft, wenn kommerzielle Produktionen versuchen, die Subkultur zu sezieren, ziemlich alle Genre-typischen Klischees – vom inhaltlichen Ablauf bis hin zum Corpse Paint-Etikett.

Ein Kommentator äußerte via Facebook berechtigte Kritik: „Wieso muss so etwas immer mit Corpse Paint sein? Metal hat viel mehr zu bieten als nur Black Metal, so sehr ich ihn auch mag. Es wirkt auf den ersten Blick mal wieder so, als bedient man jegliche Klischees, um ja zu provozieren. Wie wäre es mal mit einer Thrash Metal-Band, die richtig dreckig politische Missstände, wie soziale Armut, etc., darstellt und aufarbeitet (à la Kreator z.B.)?“

Trotz allem: Erst mal Ruhe bewahren, vielleicht kommt mit ‘Metal Lords’ doch Überraschendes auf uns zu.

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