Metallica: James Hetfield singt ‘To Live Is To Yeah’

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Das Lieblingswort von James Hetfield ist ohne Zweifel der positive wie optimistische Ausruf „Yeah!“. Es vergeht kein Metallica -Konzert, ohne dass der Frontmann nicht mindestens 100 Mal „Yeah!“ ins Mikro nölt. In den unterschiedlichsten Varianten und Ausformungen versteht sich, das gebietet allein schon der Status als größte Metal-Band der Welt.

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Nun hat der Video-Künstler Lars Von Retriever (der Schöpfer des Metal-Trump, ihr erinnert euch?) ein kurzes und kurzweiliges Filmchen zusammen geschnitten. Die Grundlage dafür bietet der Metallica-Track ‘To Live Is To Die’ vom Meilenstein …AND JUSTICE FOR ALL aus dem Jahr 1988. Da das Stück ein Instrumental ist, ließen sich dort die verschiedensten Yeahs von James Hetfield einfach so drüber legen. Das Ergebnis hört auf den Titel ‘To Live Is To Yeah’ und ist eine Ausgeburt purer Lebensfreude:

Das erinnert uns an eine Audio-Collage, die schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat. Vor rund sechs Lenzen hat ein gewisser Kevin Conklin sämtliche Yeahs, die James Hetfield zum damaligen Zeitpunkt auf Platte eingesungen hatte, hintereinander geschnitten. Der Tonclip läuft immerhin knapp drei Minuten lang (und nervt schon nach nicht mal einer Minute):

Beide Kunstwerke der digitalen Audioproduktionskunst werfen folgende Frage in den Raum: Ist sich der Sänger all dieser Yeahs eigentlich bewusst, wie inflationär er seinen Trademark-Schrei in die Welt und ins Mikro brüllt? Oder denkt James Hetfield die vereinigten Metallica-Fans der Erde können gar nicht genug bekommen von seinen Yeahs?

Metallische Hirngespinste

Dann würde sich vielleicht eine Kollaboration mit der US-Indie-Truppe Claps Your Hands Say Yeah anbieten. Das verleitet Metallica eventuell zu einer zweiten musikalischen Entgleisungsphase im Stile von LOAD und RELOAD – die neuesten Alben hießen dann YEAH und REYEAH.

Die andere Indie-Formation mit der James Hetfield gemeinsame Sache machen könnte heißt Yeah Yeah Yeahs. Vielleicht nehmen die den 55-Jährigen ja mit auf Tour. Als Ansager: „And now, Ladies and Gentlemen, give it up for the Yeah Yeah Yeahs!“ Beides werden vermutlich leider nur Tagträume bleiben.

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