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Metallica und Kiss kassieren 150 Mio. Dollar für Touren

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Wir alle wissen: Heutzutage wird im Musik-Geschäft die richtige Kohle mit Tourneen gescheffelt. Je größer die Band, je größer die Locations, desto mehr Leute zahlen, desto mehr Moneten kommen rein. Logisch also, dass im Metal- und Hard Rock-Bereich Metallica und Kiss zu den Top-Verdienern zählen.

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Das Branchenmagazin „Billboard“ hat kürzlich einen Zwischenstand zur aktuellen Konzertreise der Four Horsemen vermeldet. So hätte die WorldWired-Tour von Metallica im Januar 2019 etwa 10,3 Millionen US-Dollar (9,07 Millionen Euro) eingespielt. Mit diesem okayen Beitrag belaufen sich die gesamten Einnahmen der seit 2016 stattfindenden Live-Shows zu HARDWIRED… TO SELF-DESTRUCT auf nunmehr 155,9 Millionen US-Dollar (137,3 Millionen Euro).

Die wahren Kassierer

An dieser Marke wird allerdings nicht Schluss sein. Denn bekanntlich sind Metallica dieses Jahr noch bis Ende August auf Tour. In Deutschland spielen sie in Köln, Berlin, München sowie Mannheim.

Ebenfalls gut dabei sein werden Kiss mit ihrer „End Of The Road“-Abschiedstournee. Bassist Gene Simmons hat in einem Interview mit dem „Wall Street Journal“ die voraussichtlichen Erträge geschätzt. Die US-Reporter fragten den 69-Jährigen, wie viel Geld er persönlich an der Tour verdienen werde. Gene antwortete:

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„Lasst uns einfach sagen, dass Paul (Stanley – Anm.d.A.) und ich Partner sind. Und jeder andere arbeitet für das Unternehmen. Jeder wird sehr gut bezahlt. Ich will keine Zahlen nennen, aber diese Tour wird 150 bis 200 Millionen US-Dollar einspielen. Nicht mitgezählt sind Nebengeschäfte, Lizensierung, Merchandise und solche Sachen. Es versteht sich von selbst, dass wir – in unseren Restaurants und anderen Orten – Veteranen anstellen, Geld spenden und so weiter. Aber wie peinlich wäre es, wenn ich vor jeder Show einen Scheck hochhalten und sagen würde: ‚Schaut, was ich für ein netter Kerl bin.'“

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Obwohl der Musiker im Geld schwimmt, will er weiter ordentlich Geld verdienen. „Wir verdienen eimerweise, und es freut mich, das zu sagen. Der Typ, der die Lotterie gewinnt, hüpft herum, rennt zu allen und sagt: ‚Oh, mein Gott, ich habe gerade 100 Millionen Dollar gewonnen.‘ Und jeder klatscht. Aber der Typ, der dafür arbeitet und 100 Millionen Dollar verdient – oh, der prahlt nur. Mensch, ich habe für die Knete gearbeitet. Ich verdiene die Ehrungen mehr als der Kerl, der nichts getan hat, um die Lotterie zu gewinnen.“

 

Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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Metallica doodlen durch Deutschland

Wer zuletzt ein Metallica-Konzert besuchte, bekam längst mehr als nur die größten Hits der Thrash-Titanen serviert. Seit Jahren gehört ein ganz spezieller Programmpunkt zum festen Inventar der Shows: die sogenannten „Doodles“. Dabei treten Kirk Hammett und Robert Trujillo ans Bühnenende und spielen eine meist stark abgespeckte Cover-Version eines Songs mit lokalem Bezug. Mal naheliegend, mal kurios, mal völlig absurd. Genau das macht den Reiz dieser Mini-Cover aus. Mal huldigen Hammett und Trujillo lokalen Helden, mal greifen sie tief in die Pop-Kultur-Kiste. Die Spannweite reicht von Thrash-Klassikern bis zu Songs, die man bei einem Metallica-Konzert niemals erwarten würde. Gerade in Deutschland…
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