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Nach Aufregung um Peste Noire: Blastfest (NOR) abgesagt

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Als die Veranstalter Peste Noire für das Line-Up des Blastfest ankündigen, kommt es zu Protest, Bandabsagen und schließlich der Absage des norwegischen Metal-Festivals. Der französischen Black Metal-Band werden seit Jahren rechtsextreme Tendenzen zur Last gelegt.

Die Absage

Was bereits im Oktober 2016 begann, als Napalm Death auf die Ankündigung von Peste Noire mit einer Absage reagierten, steigerte sich in eine kontroverse Diskussion, um die Positionierung des gesamten Blastfestes. Auch die lokale Presse reagierte nach dem Rückzug der britischen Grindcore-Band auf den angedachten Auftritt der Franzosen und griff die Veranstalter des Festivals hart an. Schließlich zogen deshalb auch lokale Sponsoren den Stecker.

Diese öffentliche Kontroverse führte zu weiteren Bandabsagen und Protesten von Besuchern, die das Geld für ihre Tickets zurückverlangten. Jetzt ist offenbar die wirtschaftliche Notbremse gezogen und das Festival für 2017 abgesagt worden.

Devin Townsend Project, Katatonia, Dying Fetus und Scour, mit Phil Anselmo, sollten unter anderen auf dem Blastfest 2017 auftreten.

Probleme beim Blastfest 2016

Bereits im letzten Jahr gab es Probleme mit der Durchführung des Blastfest. Das norwegische Festival stand bereits unter Zwangsverwaltung, nachdem die ausrichtende Firma Konkurs anmelden musste. Viele norwegische Bands erhielten darauf ihre Gage nicht, was dem Ruf des Festivals nachhaltig enorm geschadet hat.

Endgültig gescheitert?

Nach Einschätzung von Gunnar Sauermann, unseres Korrespondenten vor Ort, ist das Festival damit wohl endgültig gestorben. Ob jemand anderes den Faden wieder aufgreifen will, erscheint derzeit zweifelhaft. Wer bereits ein Ticket für das Blastfest 2017 erworben hat, soll sich zwecks Rückerstattung an Ticketmaster Norwegen wenden.

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