Opeth: Soundtrack für düsteren Retro-Porno

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METAL HAMMER-Ausgabe September 2014
METAL HAMMER-Ausgabe 09/2014

Mit warmem Siebziger-Sound, Orgeldampf und Gitarren-Finesse empfehlen sich OPETH auch auf dem Nachfolger von HERITAGE als retro-orientierte Progressive Rock-Band. MIKAEL ÅKERFELDT reflektiert im Gespräch mit METAL HAMMER Klangvorlieben, Metal-Generationen und den Umgang mit Hardlinern.

>>> das vollständige Interview lest ihr in der September-Ausgabe des METAL HAMMER

METAL HAMMER: Auch wenn PALE COMMUNION kein Konzeptalbum per se ist, ist es doch ein geschlossenes Werk, in dem Songs zum Teil fließend ineinander übergehen. Ist die Song-Abfolge für dich so etwas wie ein dramaturgisches Stil­-Element und Werkzeug?

Mikael Akerfeldt: Sie ist nicht so wichtig wie die Songs selbst. Aber wir machen durchaus „Album“-Alben und keine losen Song-Sammlungen. Sobald die Stücke fertig sind, sitzen wir oft lange da und überlegen, wie wir sie anordnen. Dieses Mal stand die Abfolge bereits im Demostadium und vor dem eigentlichen Aufnahmetermin fest; es gab keine großen Diskussionen. Solche gab es bei HERITAGE viel stärker. Das Label hatte damals seine Vorstellungen, Steven ­Wilson (Produzent des Albums – Anm.d.A.) seine, die Jungs in der Band ihre, und ich wiederum meine.

>>> Hört das neue Opeth-Album PALE COMMUNION jetzt bei Juke

METAL HAMMER: Der Song ‘Goblin’ ist eine Hommage an die italienische Prog-Band der Siebziger gleichen Namens, die oft mit Horror-Kultregisseur Dario Argento (‘Suspiria’, ‘Inferno’) kollaboriert und Film-Score-Arbeiten angefertigt hat. Würdet ihr auch gerne mal einen Film vertonen?

Mikael Akerfeldt: Auf jeden Fall! Ich denke, dass uns allen eine düstere Geschichte eher liegen würde als eine romantische Komödie. Aber ich könnte mir auch einen Soundtrack für einen Retro-Porno gut vorstellen. (grinst) Sowohl als Band als auch als individuelle Musiker hätte jeder von uns richtig Lust darauf.

Noch mehr dazu lest ihr in der September-Ausgabe des METAL HAMMER.

Das Heft kann einzeln und innerhalb von Deutschland für 5,90 Euro (inkl. Porto) per Post bestellt werden. Einfach eine Mail mit dem Betreff „Einzelheft Metal Hammer 09/14“ und eurer Adresse an einzelheft@metal-hammer.de schicken.
Generell können natürlich alle Hefte auch einzeln nachbestellt werden – alle Infos dazu findet ihr unter www.metal-hammer.de/einzelheft.

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Mikael Åkerfeldt: Musik für Netflix-Serie

Wilder Stilmix und Stockholm-Syndrom: Opeth-Frontmann Mikael Åkerfeldt hat die Musik für die Netflix-Serie ‘Clark’ geschrieben. Der Soundtrack umfasst 34 Titel. Musikalisch ist einiges vertreten: Neben Elementen der Rock-Musik der Sechziger und Siebziger gibt es Tango, Funk, Jazz, Indie Pop – und natürlich Metal. Einige Songs haben gesungene Passagen, alle von Åkerfeldt selbst. Åkerfeldt: „Herausforderndes Projekt“ Der Opeth-Sänger hatte Spaß bei der Komposition, auch wenn es eine Herausforderung gewesen ist: „Die Musik für ‘Clark’ zu schreiben, war vermutlich eines der lohnenswertesten Musikprojekte, die ich gemacht habe“, so Åkerfeldt. „Ich wollte natürlich gute Arbeit leisten und Musik bereitstellen, die zur eher bizarren…
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