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Ozzy Osbourne ist ein Mutant, sagt Gen-Forscher

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Dass Ozzy Osbourne kein vollkommen normaler Mensch ist, wussten wir alle schon seit geraumer Zeit. Doch nun will ein Gen-Forscher herausgefunden haben, dass der „Prinz der Dunkelheit“ tatsächlich außergewöhnliches Erbgut besitzt. So schreibt Bill Sullivan, seines Zeichens Professor an der Indiana University School of Medicine, in seinem neuen Buch ‘Pleased to Meet Me: Genes, Germs and the Curious Forces that Make Us Who We Are’: „Ozzy ist in der Tat ein genetischer Mutant.“

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Fragt sich, wie der Wissenschaftler zu diesem Schluss kommt. Sein Fazit beruht offenbar auf einer Blutprobe, die die Forschungsfirma Knome im Jahr 2010 von Ozzy Osbourne entnommen hat. Anhand dieser Blutprobe haben die Akademiker den Gencode des Black Sabbath-Frontmanns entschlüsselt und versucht zu ergründen, wie er die zahlreichen Jahre seines Alkohol- und Drogenmissbrauchs überlebt hat. Die Forscher erhofften sich, dass ihnen Ozzys Blut und DNA Einblicke darin geben würden, wie Drogen im Körper absorbiert werden.

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Des Weiteren gingen sie der Frage nach, warum manche Leute extremen Drogenmissbrauch überleben können und andere nicht. Bei ihren Untersuchungen entdeckten die Wissenschaftler eine bislang unbekannte Mutation, die Osbournes Fähigkeit erklären könnte, große Mengen an Alkohol konsumieren zu können. Außerdem stießen sie auf mehrere genetische Abweichungen, die ihn anfällig für Drogen- und Alkoholabhängigkeiten machen. Das würde erklären, warum der mittlerweile trockene Musiker trotzdem über 40 Jahre kein Kind von Traurigkeit war.

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Ozzy Osbourne scheint sich sogar selbst ein bisschen über seine körperliche Robustheit zu wundern. So sagte er 2018 im Interview mit dem „Orange County Register“: „Ich trinke keinen Alkohol mehr, rauche keinen Tabak mehr, nehme keine Drogen mehr – mir geht es jetzt gut. Und jetzt denke ich: ‚Wie konnte ich denken, in eine Bar zu gehen, mich total abzuschießen und all das Kokain zu nehmen mache Spaß?‘ Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass wenn ich gerade jetzt zwischen einer Waffe, einer Tüte Kokain und einer Gallone Schnaps wählen müsste, würde ich die Knarre nehmen. Das ist es nicht wert.“

Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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