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Ozzy Osbourne über Leben und Tod

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Nach der öffentlichen Bekanntgabe von Ozzy Osbourne, dass er an Parkinson leidet, ist das Medieninteresse natürlich groß, wie es bei dem Madman nun weitergeht. Das Kerrang!-Magazin traf sich mit Ozzy und sprach mit ihm über seine Gedanken.

„Denke ich manchmal darüber nach, dass meine Zeit irgendwann gekommen sein wird? Ja, das tue ich. Aber es macht mir nichts aus. In 15 Jahren oder so werde ich nicht mehr hier sein, aber damit beschäftige ich mich nicht. Das ist der normale Lauf der Dinge.“ Dass der Fürst der Finsternis nach dem schlimmen Jahr 2019 nicht besonders glücklich ist, dürfte klar sein.

„Ich bin nicht gesund, darum bin ich unzufrieden. Diese Nackenoperation belastet mich bis heute sehr. Aber ich bin immer noch da. Als ich noch jünger war, belastete mich der Gedanke an den Tod noch deutlich mehr als heute. Ich versuche momentan einfach nur, alles so ausgiebig wie möglich zu genießen – auch wenn es manchmal extrem hart ist.“

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Musik als Medizin

Ozzy wird sich im April in die Schweiz zu einem Spezialisten begeben. Falls es dann sein gesundheitlicher Zustand erlaubt, steht die Nordamerika-Tour an. Am 21. Februar erscheint zudem sein neues Soloalbum ORDINARY MAN. „Wer mich Anfang 2019 gesehen hat, dachte sicher, dass ich am Arsch sei“, so Ozzy Osbourne weiter gegenüber Kerrang!. „Aber dieses Album zu realisieren, war die beste Medizin überhaupt.

Ich hatte etwas zu tun. Und sogar etwas, das mir Spaß machte. Ich wollte noch mehr machen, aber trotzdem hatte es sich fantastisch angefühlt.“ Bereits bei den Grammy-Verleihungen am 26. Januar sprach Ozzy auf dem Roten Teppich über die Tourneepläne. „An fünf Tagen pro Woche bin ich bei der Physiotherapie. Ich gebe alles, was ich kann.“ Tochter Kelly zeigte sich stolz über den gesundheitlichen Fortschritt ihres 71-jährigen Vaters.


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