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Ozzy Osbourne vertickt jetzt Kosmetik

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Der Rummel um den Live-Abschied von Ozzy Osbourne und Black Sabbath nimmt wirklich lustige Züge an. Erst kürzlich gaben der Getränkehersteller Liquid Death und der „Prinz der Dunkelheit“ bekannt, dass sie Dosen mit der DNS des Heavy-Metallers verkaufen. Nun legt der 76-Jährige in Kooperation mit einem Schönheitspflegeunternehmen nach — und vertickt bald Kosmetik und Schminke.

Zurück zu den Wurzeln

Gekriegt haben sie Ozzy Osbourne sicher damit, dass Jolie Beauty wie die Black Sabbath-Ikone auch aus Birmingham stammt. Welche Produkte genau geneigte Käufer in Kürze erwerben können, wird am 9. Juli 2025 auf der Website der Firma bekanntgegeben. Dort findet sich auch eine Warteliste. Das sonstige Sortiment von Jolie Beauty dürfte mit seinem „alternativen“ Make-up allerdings sowieso schon eine Rock-, Metal- und Gothic-Zielgruppe ansprechen. Die Schminke zeichne auf jeden Fall „der mutige, künstlerische Stil und das theatralische Gothic-Flair aus, welche Ozzys legendäre Karriere definiert haben“.

Jolie Cashmore, ihres Zeichens CEO von Jolie Beauty, kommentiert: „Es ist so eine Ehre, dass Ozzy Osbourne und sein Team sich dazu entschieden haben, mit uns zusammenzuarbeiten — besonders als unabhängig geführte Marke aus seiner Heimatstadt. Diese Kollaboration ist ein Zeugnis für Ozzys Wirkkraft auf die Gothic- und Alternative-Communitys sowie eine Feier seines legendären Einflusses auf Musik, Mode und Kreativität.“ Darüber hinaus freut sich Cashmore in den Sozialen Medien: „Die Fledermaus ist nun endlich aus dem Sack. Ich kann es kaum glauben, Leute — und ich hatte schon viel Zeit, dies zu verarbeiten. Ich habe Tränen vergossen, als ich die Nachricht bekam.

Weil dies eine absolute Ehre für mich ist, habe ich geweint. Schon mein Leben lang bin ich ein Fan von Black Sabbath und Ozzy Osbourne — und natürlich ist er aus Birmingham. Dadurch, dass das Osbourne-Team mir diese Chance gibt, wird ein Traum wahr. Es ist so fantastisch, dass sie hierfür eine unabhängige, kleine Marke aus Birmingham genommen haben.“ 


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Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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Black Sabbath spielten nie einen Song zweimal gleich

Black Sabbath haben früher viel improvisiert – so viel, dass die Briten manche Songs niemals in ihrer eigentlichen Studiofassung gespielt haben. ‘Paranoid’ (PARANOID, 1970) sei zum Beispiel solch ein Fall gewesen, wie sich Schlagzeuger Bill Ward erinnert. Im Interview mit ‘LA Radio Sessions’ sprach er außerdem über den Song, bei dem die Band vermutlich am experimentierfreudigsten war. Niemals identisch „Nun ja, wenn ich darüber nachdenke, bestand der Großteil unserer Shows aus Improvisation“, spekulierte Ward. „Tony legte immer wieder richtig fette Gitarrensoli hin. Das war einer der Programmpunkte, die manchmal bis zu 40 Minuten dauerten. Anfangs spielten wir fast zweieinhalb Stunden,…
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