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Paul Di’Anno: PTBS erschwerte Dreharbeiten an Dokumentarfilm

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Über den ehemaligen Iron Maiden-Sänger Paul Di’Anno ist ein Dokumentarfilm in Planung, der von Wes Orshoski (‘Lemmy’, 2010, Review hier lesen) gedreht wurde. Die Arbeiten an dem Vorhaben gingen allerdings nur schleppend voran, weil der Sänger an PTBS leidet, wie er in einem Interview mit The Metal Voice erklärte.

Eine Herausforderung für Paul Di’Anno

„Ich weiß wirklich nicht viel darüber. Alles, was ich tue, ist, die Sache anzupacken. Ich bin ein bisschen verärgert, weil ich gehofft hatte, bis dahin wieder auf den Beinen zu sein“, führt Paul seine gesundheitliche Situation aus. „Aber das ist noch nicht der Fall. Man bekommt solch ein unfassbares Angebot für einen Dokumentarfilm, aber dann machen mir die Schwankungen zu schaffen, weil ich im Rollstuhl sitze und mich abmühe. Und aufgrund dessen leide ich an einer schweren posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS). Das ist nicht gut. Es verändert die eigene Persönlichkeit grundlegend. Manchmal ist man überglücklich. Und manchmal schreie ich aus Verzweiflung. Das ist verdammt noch mal nicht gut. Das bin nicht ich. Eigentlich bin ich eine rundum glückliche Person, bis mich jemand verärgert – in dem Fall würde ich mein Gegenüber einfach verprügeln. Entsprechend war es ziemlich herausfordernd für mich, aber Wes Orshoski hat einen fantastischen Job gemacht. Er gibt der Sache noch ihren letzten Schliff, also wird der Film bald erscheinen.“

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Paul Di’Anno sang gemeinsam mit Iron Maiden die ersten beiden Studioalben IRON MAIDEN (1980) und KILLERS (1981) ein, bevor er von Bruce Dickinson ersetzt wurde. Im September unterzog sich der Sänger einer notwendigen Knieoperation, seitdem sitzt er im Rollstuhl. Einen ersten Auftritt nach dem Eingriff absolvierte Paul auf dem Keep It True Rising am 1. Oktober dieses Jahres.

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