PORT ROYAL (1988)

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Das vierte Running Wild Album – PORT ROYAL – vertieft die bereits auf UNDER JOLLY ROGER begonnene Entwicklung zum Piratenthema und ist gleichzeitig mit über 50.000 Einheiten das bis dato meistverkaufte Werk der Hanseaten.

Das Album ist, wie so oft in der Geschichte von Running Wild, geprägt von großen Besetzungswechseln. Vor den Aufnahmen verließ die komplette Rhythmus-Sektion, bestehend aus Drummer Wolfgang Hagemann und Bassist Stephan Boriss, die Band und wurden ersetzt durch Stephan Schwarzmann, der später u.a. bei U.D.O. und Accept spielt, sowie den späteren Grave Digger Bassist Jens Becker.

Textlich spannt Rolf Kasparek wieder einen weiten Bogen und behandelt Themen wie Unrecht der Kirche (‘Into The Arena’, ‘Conquistadores’), Verbrechen gegen die amerikanischen Ureinwohner (‘Uaschitschun’) oder Kindersoldaten (‘Warchild’). Auch der seit UNDER JOLLY ROGER obligatorische Piraten-Song darf natürlich nicht fehlen (‘Calico Jack’).

Stilistisch klingt PORT ROYAL endlich so, wie Running Wild mit ihren späteren Veröffentlichungen auch klingen werden Dazu fällt vor allem Rock ‘n’ Rolfs deutlich verbesserter Gesang und die insgesamt sauberere Gitarrenarbeit auf, auch wenn immer noch stark mit Effekten gespielt wird.

>>> Weiter zu DEATH OR GLORY (1989)

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Accept: 44 Jahre I'M A REBEL

Als das Jahr 1979 zu Ende ging, benötigten Accept dringend einen Hit. Die Band aus Solingen träumte davon, über die Landesgrenzen hinaus bekannt zu werden und ihre Musik international zu etablieren. Allerdings war ihr Band-betiteltes Debütalbum (1979) kaum auf Interesse gestoßen. Mit nur 3.000 verkauften Exemplaren waren sie demnach von einem Durchbruch noch sehr weit entfernt. Ein bekanntes Gesicht Um den Erwartungen der Plattenfirma nach einem Radio-Hit gerecht zu werden, entschied sich das Quintett, sein zweites Album massentauglicher zu gestalten. Das Label schlug sogar vor, einen externen Songwriter hinzuziehen, da die Band-Mitglieder als Texter nicht ausreichend talentiert seien. Accept nahmen…
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