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Potenzielle Pantera-Reunion ohne Zakk Wylde

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Immer wieder keimen Gerüchte auf, Pantera könnten eine Reunion-Tour spielen. Wie wenig Sinn das ohne den legendären Gitarristen Dimebag Darrell und seinen trommelnden Bruder Vinnie Paul macht, sei mal dahingestellt. Als Ersatz für Dimebag kam jedenfalls auch Black Label Society– und Ozzy Osbourne-Riffer Zakk Wylde ins Gespräch. Bassist Rex Brown erteilt solchen Gedankenspielen allerdings eine klare Absage.

Größer als jemals zuvor

So kam das Gespräch im Interview mit eonmusic darauf, wie groß Pantera heutzutage als Gruppe wären, wären noch alle Bandmitglieder am Leben. „Es wären ausverkaufte Stadion-Shows, ja“, meint Rex Brown. „Es kommen immer noch Angebote für Phil [Anselmo, Sänger – Anm.d.R.] und mich rein, ob wir es tun wollen würden. Aber wenn du die anderen Jungs in der Band nicht hast, wird es nicht genauso klingen. Wenn wir jemals so etwas tun würden, müssten wir genau ins Schwarze treffen, sonst würde ich es nicht machen. Es wäre ein Tribut.“

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Dann leitete der Interviewer geschickt über zu Zakk Wylde, indem er meinte, er wollte Rex Brown nicht mit der üblichen Frage nach einer Reunion langweilen, bei der Zakk Wylde den Platz von Dimebag Darrell übernimmt. „Das wird zur Sprache kommen, und es würde nicht Zakk Wylde sein, das garantiere ich dir. Ich habe das einfach herausgestellt, damit wir es hinter uns lassen können.“ Fans, die genau drauf gehofft hatten, dürfte das gewiss enttäuschen. Zumal diese Besetzung auch deswegen gepasst hätte, weil Wylde und Darrell gute Freunde waren.

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Nichtsdestotrotz stellt sich die Frage, warum Rex Brown der Idee eine so kalte Abfuhr erteilt. Ist er etwa nicht gut auf Zakk Wylde zu sprechen? Oder ist für Rex Brown und Phil Anselmo einfach Crowbar-Gitarrist Kirk Windstein, mit dem Anselmo in Down spielt, einfach die einzige logische Wahl? In weiteren Interviews wird hier sicher noch nachgehakt werden.

Lothar Gerber schreibt freiberuflich unter anderem für METAL HAMMER. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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