Kritik zu AFI Burials

AFI Burials

Rock, Universal 13 Songs

4.0/ 7
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Foto: METAL HAMMER

Neun Alben, diverse Platin­auszeichnungen, ausverkaufte Tourneen rund um den Globus – AFI sind Platzhirsche auf dem Emo-/Alternative-Rummelplatz. Die aktuellste Attraktion des fahrendes Volks hört auf den Namen BURIALS und ist deren erstes neues Emotionskarussell seit vier Jahren. Von ihren Hardcore- und Punk Rock-Wurzeln haben sich die vier Band-Mitglieder höchstens noch die Einstellung zu gewissen Themen erhalten, ansonsten ist (eigentlich schon ab dem 2009er-Werk CRASH LOVE) eher düstere, elegische Pop-/Rock-Musik angesagt, die von ihrer Gothic-/Wave-Atmosphäre und der einzigartigen, sehr ausdrucksstarken Stimme von Davey Havok lebt.

Der Opener ‘The Sinking Night’, in guter Tradition eher ein pompöses, gewaltiges Intro denn ein Song, macht mit Depeche Mode-Timbre und klanglicher Monumentalepik gleich sehr gespannt auf die folgenden 50 Minuten. ‘I Hope You Suffer’ stimmt dann euphorisch: Näher waren AFI ihrer besten Platte SING THE SORROW (2003) in der letzten Dekade nicht mehr. Sau­stark.

Dann allerdings wird es nie wieder so gut, wie es der Anfang verspricht. Die folgenden elf Songs sind allesamt guter Standard, keine Frage. Aber letztlich bleibt vieles zu poppig, zu gefällig und zu oft im plätschernden Midtempo-Bereich, um wirklich alle hohen Erwartungen erfüllen zu können. So ist BURIALS wieder mal eine ordentliche bis ganz gute AFI-Platte, die Emo-Mädchen und Wave-Freunden vielleicht sogar entzückte Tränchen entlocken kann. Für Fans alter Großtaten reicht es allerdings nicht ganz.


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