Toggle menu

Metal Hammer

Search

Akrea Stadt der toten Träume

Melodic Death Metal, Drakkar/Sony 13 Songs / VÖ: 2.8.

5.0/ 7
teilen
mailen
teilen
von
Foto: METAL HAMMER

Fast drei Jahre ist es her, dass uns die bayerischen Melodic Death-Schergen Akrea ihr zweites Album LÜGENKABINETT präsentierten. Damals mussten sie sich von einigen eingefleischten Fans den Vorwurf gefallen lassen, nicht mehr ungestüm genug zu sein, sondern ihre Songs oftmals zu durchgeplant und poliert durch den Äther zu blasen.

Ungeachtet dieser letztendlichen Geschmacksfrage gehen Akrea aber nach wie vor ihren Weg, und auf dem dritten Album STADT DER TOTEN TRÄUME damit einhergehend gleich noch einige Schritte weiter. Dabei haben viele der wahnwitzigen Geschwindigkeitseskapaden, die uns von den beiden Vorgängern noch im Ohr herumschwirren, Platz gemacht für wirkungsvollere und einprägsamere Melodic Death-Rhythmusmonster. Wirkungsvoller dahingehend, dass durch mehr Abwechslung und weniger Dauervollgasbeschallung insgesamt mehr von der Essenz dieser kraftvollen und dynamischen Truppe hängen bleibt. Songs wie der Anfangsknaller ‘Geisel einer Sünde’ oder die treibende Mitgrölnummer ‘Feuer und Licht’ besitzen einen eigenen Charakter, der einfach die Vorfreude steigen lässt, zu diesen Songs auch live die Matte kreisen zu lassen. Vor allem sorgen solche Stücke aber auch dafür, dass wilde und biestige Frickelnummern wie ‘Unbekannte Ferne’ besser zum Tragen kommen.

Was aber allen Songs in die Wiege gelegt wurde, ist ihr Vermögen, die Fans bei Liveshows einfach mitzureißen. STADT DER TOTEN TRÄUME ist ein starkes Album, auf das sich alle Fans melodischer Death- und Pagan Metal-Klänge freuen dürfen.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost On (+ Verlosung)

Wir haben uns in das heimische Cockpit gesetzt und die Missionen und Online-Gefechte von "Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost...

Star Trek: Picard :: Science-Fiction

Terminator: Resistance (PS4, Xbox One, PC)

Spiele, die auf Filmlizenzen basieren, haben es in der Regel nicht leicht und sind oftmals nur lieblos zusammengeschustert worden. „Terminator:...


ÄHNLICHE ARTIKEL

Zum 35. Geburtstag von MASTER OF PUPPETS: Die Original-Rezi von 1986

MASTER OF PUPPETS von Metallica wurde am 03.03.1986 veröffentlicht. Zum runden Geburtstag kramen wir das Review aus dem METAL HAMMER 03/1986 raus.

„DOOM Eternal“ im Test: Einmal alles mit allem, bitte!

Der DOOM-Slayer ist zurück und muss die Erde von Dämonen und anderen Ausgeburten der Hölle befreien. Dass das jede Menge Spaß macht, beweist unser Test.

„Terminator: Resistance“ im Test: Widerstand ist zwecklos

Spiele, die auf Filmlizenzen basieren, haben es in der Regel nicht leicht und sind oftmals nur lieblos zusammengeschustert worden. „Terminator: Resistance“ ist da leider keine Ausnahme.

teilen
mailen
teilen
Baroness: Kunststunde mit den Artwork-Experten

Das neue Baroness-Album PURPLE wird am 18. Dezember erscheinen - und wie immer ein schickes Cover-Artwork von Sänger John Baizley haben. Da der Frontmann ein echter Cover-und Artwork-Experte ist, der auch schon für Bands wie Kylesa oder Skeletonwitch gearbeitet hat, haben wir uns mit den Progressive-Metallern zu einer kleinen Kunststunde getroffen. Dabei haben wir ihnen fünf Cover-Artworks gezeigt und nach ihrer Meinung gefragt. Was John Baizley und Peter Adams zu den Artworks von Iron Maiden, Motörhead und Co. sagen, seht ihr unten! https://www.youtube.com/watch?v=o-XmplCc52o&feature=youtu.be
Weiterlesen
Zur Startseite