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Alcatrazz V

Heavy Metal, Silver Lining/Warner (12 Songs / VÖ: 15.10.)

5/ 7
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Alcatrazz sind mit einem Comeback-Album zurück! Moment mal, das waren sie doch schon letztes Jahr. Stimmt, aber dieses Jahr kommt noch eines! Jedenfalls fühlt es sich so an, denn nach dem 2020 erschienenen BORN INNOCENT ist Graham Bonnet, Originalsänger der Band, ausgestiegen und hat seine eigene Alcatrazz-Formation gegründet. Statt ihm steht nun der gebürtige Schotte Doogie White am Mikrofon, der das, genau wie Bonnet, vor einigen Jahren auch schon für Rainbow getan hat. Und anstelle von Steve Vai oder Yngwie Malmsteen bearbeitet jetzt der zwar weniger bekannte, jedoch nicht minder begabte Joe Stump den Sechssaiter. Aber genug Mitglieder-Ping-Pong – was kann die Musik? Ziemlich viel. Das Augen- beziehungsweise Ohrenmerk liegt bei Alcatrazz natürlich auf der Gitarrenarbeit. Stump muss sich nicht hinter seinen Vorgängern verstecken. Die Soli sind absolut virtuos und stilvoll, nie driften sie in einen seelenlosen Shred oder bloße Angeberei ab.

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Es entsteht allerhand neoklassische Mystik, nicht unähnlich jener, die Malmsteen oder auch Ritchie Blackmore zu ihrer Zeit bekannt machte. Ein perfektes Beispiel ist das Stück ‘Return To Nevermore’: Es könnte mit seinem Mittelalter-meets-Orient-meets-Rock-Sound direkt dem Rainbow-Katalog entsprungen sein. Natürlich gibt es außer solch ausufernden Epen auch jede Menge klassische Rocker. ‘House Of Lies’ oder ‘Sword Of Deliverance’ kann man ohne Probleme bei jeder Metal-Party aufdrehen. Sie wecken definitiv große Begehrlichkeiten, die Jungs bald mal live zu sehen. Vielleicht bei der Tournee zum dritten Comeback-Album.

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Terminal geben ersten Vorgeschmack auf ihr Debütalbum

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