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Aliens: Colonial Marines

Gearbox/Sega

3/ 7
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Spiel-Programmierer setzen sich ja stets zum Ziel, Emotionen bei ihrer Zielgruppe zu wecken ­– dies ist den Entwicklern von „Aliens: Colonial Marines“ in beeindruckender Art und Weise gelungen. Die Protagonisten wateten nach der Veröffentlichung bis zum Bauchnabel in einem Shitstorm unbekanntes Ausmaßes:

Nicht nur, dass die Demos und vorab verfügbaren Inhalte optisch viel besser aussahen als das Endprodukt – am Ende musste die Modder-Szene (!) Patches nachliefern, um Aliens in besserem Licht (und Schatten) dastehen zu lassen. Eigentlich unfassbar bei so einer Weltmarke… Und tatsächlich: „Aliens: Colonial Marines“ wirkt bezüglich Gameplay, Grafik, KI und Zwischensequenzen nicht nur angestaubt, sondern schlicht wie aus einer anderen, weit entfernten Zeit (von der deutschen, phasenweise katastrophalen Synchronisation jetzt mal ganz zu schweigen).

Wenigstens haben die Macher dem Spiel einen Koop-Modus spendiert, in dem bis zu vier Kumpel gleichzeitig auf die außerirdischen Glibber-Vieher ballern. In den dunklen, schlauchartigen Levels kommt dann zumindest phasenweise so etwas wie Panik auf. Das liegt auch an dem hervorragenden Soundtrack, der die gewohnte Stimmung der Aliens-Reihe transportiert. Die Musik ist denn aber auch fast das Einzige, was dieses Spiel nicht vergeigt. Keine Frage: Die Messlatte beim Aliens-Franchise liegt hoch – aber „Aliens: Colonial Marines“ taucht selbst unter aktuellen Free2Play-Spielen locker unten durch.

Mehr Spiele findet ihr unter www.metal-hammer.de/games!


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