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Apocalyptica Shadowmaker

Alternative, Harmageddon/RTD 12 Songs / VÖ: erschienen

5.0/ 7
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Fairerweise muss festgehalten werden: So richtig viel Metal steckt in Apocalyptica 2015 nicht mehr. Immer näher rücken die Cello-Metaller an den Alternative Rock, was angesichts der von Haus aus unvergleichlichen Band-Konstellation sowie Anerkennung aus der Klassik und dem Mainstream wohl der natürlichste Weg ist. Zugleich werden Apocalyptica mehr und mehr zur klassischen Band: Nach Mikko Sirén als festem Drummer haben die Finnen mit Franky Perez jetzt auch eine Konstante am Mikrofon geschaffen.

Ob dieser Hang zur Normalität die verspielten ­Cellisten einschränkt? Kaum! Zwar fehlt der Überraschungseffekt der wechselnden Gastsänger, aber nur kurz: ­Apocalyptica sind musikalisch so breit aufgestellt wie eh und je. SHADOW­MAKER bietet eine Fülle an Herzschmerzballaden (‘Hole In My Soul’, ‘Sea Song (You Waded Out!)’), radiokompatiblen Rockern mit unwiderstehlichen Hooks (‘In Cold Blood’, ‘Slow Burn’) und Pantera-Groovern (‘House Of Chains’ und ‘Come Back Down’, bei denen Perez auch mal richtig brüllen darf).

Wohl wegen des festen Sängers haben auf SHADOWMAKER speziell die „klassischen“ Instrumentals wie ‘Riot Lights’ oder ‘Reign Of Fear’ diesmal einen besonderen Reiz: Apocalyptica schaffen es immer noch, ihren Celli überraschende und faszinierende Klänge zu entlocken, weite Melodiebögen zu spannen und abwechslungsreiche Sound-Landschaften zu durchschreiten. Reinblütigen Metal bot die Band ohnehin nie, weshalb man nur anerkennend applaudieren kann: Apocalyptica rocken auf SHADOWMAKER ohne Scheu­klappen, und auch fast zwanzig Jahre nach dem Debüt immer noch innovativ.

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