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Arkona GOI, RODE, GOI! Review

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Es ist ein hart umkämpftes Schlachtfeld, auf dem Arkona wandern: An mit Flöten- und Fiedelklängen sowie traditionellen Melodien um sich werfenden Folk Metal-Bands besteht derzeit definitiv kein Mangel. Trotzdem stechen die Russen deutlich hervor, konnten schon mit dem Vorgänger OT SERDCA K NEBU von sich reden machen und werden ihren Status mit GOI, RODE, GOI! sicher ausbauen können.

Zum Besonderen zählt einerseits der Stimmumfang von Sängerin Masha „Scream“ Arichipowa – noch beeindruckender als ihr mal klarer, mal guturaler Gesang ist jedoch, wie konsequent Arkona ihre russische Herkunft hochleben lassen. Sicher, es dauert ein paar Durchläufe, bis sich unsere westeuropäischen Ohren auf die ungewohnte Melodieführung eingestellt haben. Dass Arkona oft übergangslos zwischen Thrash-Riffs, sanften Flöten, Black Metal, tanzbaren Traditionals und bombastischen Streichern wechseln, gestaltet die Sache auch nicht einfacher. Aber gerade das macht den besonderen Reiz von GOI, RODE, GOI! aus: Es lässt sich viel entdecken.

Dazu braucht es nicht mal ein 15-minütiges Epos wie ‘Na Moey Zemle’, schon beim deutlich mundgerechteren ‘Kolo Navi’ werden Fans von Dimmu Borgir, Eluveitie und Amorphis der Reihe nach aufhorchen. Bunt wie ein Teller Borschtsch also, was Arkona hier servieren. Nachdem alle Genre-, Kultur- und Sprachhürden überwunden sind, bleibt ein abwechslungsreiches, starkes Folk Metal-Album übrig, bei dem kein Paganer still sitzen bleiben kann.

Sebastian Kessler

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der November-Ausgabe des METAL HAMMER.


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