Die positive Überraschung des Soundcheck-Monats kommt aus unserem Nachbarland Österreich. Das Wiener Quintett Artas überzeugt auf seinem zweiten Album mit einer ungemein süchtig machenden Mischung aus flottem Thrash, tollem Melodie-Gespür und satten Breakdowns. Machine Head– und Soilwork-Strukturen sind hier ebenso zu hören wie traditionellere Metal-Einflüsse der Marke Mercenary sowie akustische Balladen. Diese Bandbreite sollte Fans aus diversen Szenen anlocken, zumal der Mix von Jacob Hansen (u.a. Heaven Shall Burn, Neaera) fetten Beton anrührt.
Einen Exotenbonus genießen die Texte, die zwischen englisch, deutsch, französisch sowie spanisch wechseln und das Ganze noch kurzweiliger machen (wenngleich ein Hit wie ‘Fick das Fett’ vom Debüt THE HEALING diesmal fehlt). Vielleicht hätte man das Album auf Normalumfang stutzen sollen, nicht alle der 16 Lieder halten das hohe Niveau, aber aufgrund der frischen Attitüde besitzt RIOTOLOGY einen durchaus großen Wiederhörwert. Macht Laune!
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