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Exklusives Metallica-Album nur in METAL HAMMER 08/2021

7 Dinge, die ihr noch nicht über Nightwish wusstet

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Am 10. April 2020 veröffentlichten Nightwish ihr neuntes Studioalbum HUMAN. :II: NATURE. Pünktlich zum Release erschien zu jedem einzelnen Song des Albums ein passendes Lyric-Video. Wer sich die anschaut, stellt fest, dass die beiden Begriffe „human“ und „nature“ ziemlich oft fallen. Denn: Kreativkopf Tuomas Holopainen erschuf ein Konzeptalbum, das sich mit der Menschheit in seinem natürlichen Umfeld auseinandersetzt. Es geht um Empathiefähigkeit (man höre ‘How’s the Heart?’), um die Fortschritte des Menschen hin zu der Zivilisation und Kultur wie wir sie heute kennen.

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Im Folgenden stellen wir euch sieben Fakten über die Symphonic-Metal-Kolosse Nightwish vor.

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Geboren am Lagerfeuer

Die Naturverbundenheit der Bandmitglieder zeichnete sich schon zu Nightwishs Geburtsstunde ab: An einem nächtlichen Lagerfeuer im Juli 1996 hatte Holopainen die Vision eines eigenen Projekts. Zu diesem Zeitpunkt spielte er bereits in einigen Bands, allerdings ohne großartig am musikalischen Schaffensprozess teilzunehmen. Zunehmend wurde ihm sein Bedürfnis nach kreativer Entscheidungskraft bewusst. Mit der Sängerin Tarja Turunen und dem Gitarristen Emppu Vuorinen setzte er seine Idee um, anfänglich nur mit Holopainens Keyboard, akustischer Gitarre und Turunens Gesang.

Stilprägerin Tarja Turunen

Obwohl das erste, 1996 aufgenommene und 1997 erschienene Demo noch akustische Musik (und namensgebenden Titel ‘Nightwish’) enthielt, wandte sich die Band relativ zügig dem Metal zu. Der Grund war folgender: Turunens gewaltige Stimme rückte die akustische Musik zu sehr in den Hintergrund. Die Band erkannte, dass Turunens kräftiger Sopran ebenso dramatische Musik verdiente. Musik, die der ausgebildeten Sängerin gerecht wurde. Also ersetzten Nightwish die akustische Gitarre mit der E-Gitarre. Ans Schlagzeug setzte man Jukka Nevalainen. Der wurde übrigens erst 2019 durch Kai Hahto ersetzt.

Ein Brief an die Sopranistin

Zweifellos war Tarja Turunen Alleinstellungsmerkmal und vor allem prägend für die frühe Entwicklung der finnischen Symphonic-Metal-Band. Trotzdem ist sie nicht mehr Teil der Band. Der Besetzungswechsel bahnte sich langsam an, da sich das Verhältnis zwischen Band-Kopf Tuomas Holopainen und dem Ehemann und Manager der Sängerin zunehmend verschlechterte. Dementsprechend belastet war auch die Beziehung zwischen den beiden Bandkollegen. Deshalb erklärte sich die ausgebildete Sängerin Ende 2005 dazu bereit, die Band nach einem weiteren, für 2006 bzw. 2007 angedachten Album und zugehörige Tour zu verlassen, um sich ihrer Solokarriere unter dem Namen Tarja zu widmen.

Doch es kam nie zu einem weiteren Album mit Turunen. Stattdessen drückte ihr Holopainen im Oktober 2005, nach der Abschlussshow der „Once World Tour“ einen von allen Bandmitgliedern unterzeichneten Brief in die Hand, in dem die Zusammenarbeit sofort beendet wurde. Holopainen prangerte darin unter anderem Turunens angeblich divenhaftes Auftreten an. Das soll vor allem ihr Ehemann Marcelo Cabuli provoziert haben. Jenen Brief veröffentlichte die Band übrigens auch auf ihrer Website. Auf Englisch, Deutsch und Finnisch. Turunen reagierte sehr betroffen.

Tarja Turunen mit ihrem Soloprojekt Tarja.
Tarja Turunen mit ihrem Soloprojekt Tarja.

Javier Bragado Getty Images

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Anette Olzon spricht über ihre Mobbing-Erfahrungen

Sängerin Anette Olzon war fünf Jahre lang das Gesicht der finnischen Symphonic Metal-Band Nightwish, durch die sie vorwiegend bekannt wurde. Seit geraumer Zeit arbeitet die Musikerin allerdings an ihrem Soloprojekt. 2014 erschien ihr Album SHINE; inzwischen steht auch das zweite Album der 50-Jährigen. STRONG erscheint am 10. September 2021 und soll eine härtere, schnellere und düsterere Ausgabe zum Vorgängeralbum sein. In einem Gespräch mit dem finnischen Musik-Medium Tuonela Magazine wirft Anette Olzon einen Blick in die Vergangenheit und berichtet über unschöne Erfahrungen. „Nun, ich wurde in meiner Kindheit gemobbt, und vor nicht allzu vielen Jahren in meinem Erwachsenenleben“, erzählt sie. „Ich…
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