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Beasto Blanco BEASTO BLANCO

Rock, El Puerto (13 Songs / VÖ: 19.5.)

4/ 7
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In Deutschland sollten Beasto Blanco zumindest den Böhsen Onkelz-Fans ein Begriff sein, schließlich durfte die Formation um den langjährigen Alice Cooper-Bassisten Chuck Garrick und Töchterchen Calico Cooper auf der Hallentournee 2016 für die Frankfurter eröffnen.

Wer die Shows des Quintetts aufmerksam verfolgt hat, weiß, worauf er sich beim zweiten Album gefasst machen muss – einen musikalischen Mischling in der Schnittmenge aus dreckigem Rock’n’Roll, rhythmusbetonten Rob Zombie-Arrangements und partiell eingestreuten, lasziven Einlagen von Frau Cooper. Letztere hat vornehmlich im Cover ihres Vaters zu ‘Feed My Frankenstein’ ihren großen Auftritt: Das Teil ist schön schräg abgehangen und präsentiert Beasto Blanco so, wie sie sich selbst wohl auch am liebsten sehen wollen: Als eine Art Steampunk-Option zu Motörhead (von deren ‘Born To Raise Hell’ es eine Neuauflage zu hören gibt), welche sowohl die alteingesessene Rock-Gruppierung abgreift als auch Freunde zeitgeistiger Wendungen anlockt.

Leider besitzt das restliche Material weitaus weniger schöpferische Kraft. Speziell die modernen Elemente wirken zuweilen aufgesetzt, den Rock-Kompositionen mangelt es hingegen an Schärfe. Das Biest kommt letztlich doch ziemlich zahm daher.

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