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Betzefer The Devil Went Down To The Holy Land

Metal, Steamhammer/SPV 14 Songs

4.0/ 7
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Foto: METAL HAMMER

Zu Beginn ihrer Karriere und beim Debüt DOWN LOW (2005) wurden die Israelis gerne (und zu Recht) mit Sepultura und deren groovendem Metal aus den Neunzigern verglichen – Exotenbonus inklusive. Zwei Alben und acht Jahre später hat sich bei Betzefer musikalisch einiges getan.

Anstatt sich weiter auf den Dschungelpfaden der Cavaleras zu bewegen (mit denen sie auch gelegentlich gemeinsam auf Tour waren), deutete bereits das letzte Werk FREEDOM TO THE SLAVE MAKERS (2011) an, wohin die musikalische Spritztour gehen soll – und zwar in die südlichen Metal-Gefilde der USA. Wem Pantera oder Pissing Razors etwas sagen, der weiß, über welche Grooves und Sägeblätter-Riffs wir hier reden. Tue Madsen (unter anderem The Haunted, Dagoba, Dark Tranquillity) hat den Sound szenetypisch eingefettet, sodass der Nacken immer schön in Bewegung bleibt.

Im Basisteil überzeugt THE DEVIL WENT DOWN TO THE HOLY LAND, denn da werden wirklich einige enorm schwingende Backpfeifen verteilt. Problematisch wird es aber im Chorus – und zwar fast jedes Mal. Es findet sich kaum ein Höhepunkt, der sich festbeißt, stattdessen versanden selbst die besten Song-Kniffe im Treibsand. Das ist ungefähr so, als ob ein Skispringer mit extrem hoher Geschwindigkeit auf den Schanzentisch zurast, und dann auf dem K-Punkt landet – nämlich irgendwie ernüchternd.


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