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Black Tide LIGHT FROM ABOVE Review

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Das Durchschnittsalter der Band aus Miami, Florida, ist allein schon bemerkenswert: Keines der Band-Mitglieder ist älter als zwanzig Jahre, und dennoch spielen sie schon wie die ganz Großen. Bereits im zarten Alter von vierzehn Jahren frontete Sänger, Band-Gründer und Gitarrist Gabriel Garcia seine Band auf dem Ozzfest. Das war vor einem Jahr…

Wer jetzt einen widerlichen Hype um eine Band von „Wunderkindern“ erwartet, sollte sich erst einmal in Ruhe das Debütalbum LIGHT FROM ABOVE anhören, um potenziellem Kotzreiz vorzubeugen. Denn in der Musik von Black Tide findet sich die Essenz der großen Heavy-Musik der Achtziger und Neunziger Jahre. Einflüsse von Bands wie Metallica, Megadeth und Guns N’Roses (‘Shockwave’, ‘Give Me A Chance’) sind unüberhörbar und werden von Black Tide stilsicher und mit Gespür für eine eigene Note in die Gegenwart übersetzt. Ebenso finden Mötley Crüe (‘Let Me’) und Pantera statt. Black Tide sprühen merkbar vor Begeisterung für ihre Helden und verkörpern in ihren Speed Metal- und Heavy Rock-Riffs authentisch die Fortsetzung der „guten alten Zeit“, ohne altbacken oder verstaubt zu wirken. Im Gegensatz zu Bands wie Trivium bleiben Black Tide aber zu jeder Sekunde dem schönen, dreckigen Rock’n’Roll verbunden.

Heraus kommen elf Stücke von beeindruckender Griffigkeit und Heavyness – darunter das Metallica-Cover ‘Hit The Lights’. Ob Black Tide das Zeug dazu haben, selbst zu einem Klassiker zu werden, wird die Zeit zeigen. Mit LIGHT FROM ABOVE ist der erste Schritt in die richtige Richtung gemacht.

JAN FLECKHAUS

(Diese und viele weitere Rezensionen findet ihr in der METAL HAMMER August-Ausgabe!)


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