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Blackout Problems DARK

Alternative Rock, RCA/Sony (12 Songs / VÖ: 15.1.)

3/ 7
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Mit den ersten beiden Alben HOLY (1016) und KAOS (2018) konnten die Münchener Alternative-Rocker nicht nur einen bemerkenswerten Ein-, sondern auch Aufstieg in die Musikerkarriere verzeichnen. Landete das Debüt bereits auf der beachtlichen Position 57 in den deutschen Charts, kratzte die zweite Scheibe hierzulande an den Top 20. Es scheint, als hätte das bei den Protagonisten Appetit auf mehr gemacht, denn DARK setzt noch mehr auf Massenkompatibilität. Die Rock-Elemente schwinden, dafür gewinnen die elektronischen Spielereien an Gewicht.

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Manchmal fühlt man sich auf DARK an Hollywood Undead erinnert, die auch das Spiel mit Punk und Rock lieben, zuletzt aber eher in Richtung HipHop und Pop abgedriftet sind. Energische Ausbrüche sind selten, und darunter leidet die Dynamik. Eines muss man sagen: Die Lieder sind gut konzipiert, die Höhepunkte bezüglich der Eingängigkeit durchaus verführerisch, aber das Klangbild ist nicht bissig genug. DARK entfacht lediglich ein laues Lüftchen. Es liegt wohlgemerkt nicht an der Musikalität, sondern der Präsentation. Diese Scheibe kommt über eine komplette Dreiviertelstunde nie wirklich in Schwung.

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