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Bleed From Within Uprising

Metalcore, Century Media/EMI 13 Songs / 51:01 Min. / VÖ: 22.3.

6.0/ 7
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Foto: METAL HAMMER

Keinen Bock auf aparte Emo-Verzierungen? Lust auf Metal, der zwar eingängig, aber zugleich technisch anspruchsvoll und trotzdem innovativ klingen soll? Dann kriegt ihr von diesem Quintett die Lauschlappen neu gefaltet. Wer auf die Basisarbeit von Lamb Of God steht, ist bei Bleed From Within genau richtig, wenngleich die Schotten nicht ganz so oft in verkopften Thrash-Hochgeschwindigkeitszügen reisen. Man kann nicht behaupten, dass UPRISING gleich beim ersten Mal säße. Oder nach dem zweiten Durchlauf. Aber: Spätestens dann hat man das (leider extrem selten gewordene) Gefühl, etwas wirklich Originellem beizuwohnen.

Klargesang ist UPRISING fremd, melodiöse Passagen nicht. Dazwischen gibt es eine durchdringende Rhythmusarbeit zu hören sowie flimmernde Riffs, über denen ein Mix aus Screamo und typischem Core-Gebrüll thront. Neben der musikalischen Entwicklung ist vor allem der klangliche Unterschied zu den beiden Vorgängeralben EMPIRE (2010) und HUMANITY (2009) bemerkenswert. Durch die Arbeit mit Martyn Ford (unter anderem Trivium), Adam Getgood (Periphery), Romesh Dodangoda (Sylosis) sowie Logan Mader (Devildriver) weiß UPRISING in allen (harmonischen wie harschen) Lagen zu überzeugen. Wie oft kann man schon behaupten, dass Lamb Of God in ihrer Liga ansatzweise ernsthafte Konkurrenz bekommen? Eben.


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